Renault Alaskan I (D23) (2016 – 2021)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Der Renault Alaskan (Generation I, D23) markiert den Einstieg von Renault in das hart umkämpfte Segment der Pick-ups mit einer Tonne Nutzlast. Innerhalb der Renault-Nissan Allianz entwickelt, handelt es sich technisch um einen Klon des Nissan Navara NP300 (D23), von dem er den Leiterrahmen, die Motorisierungen und den Innenraum übernimmt, während er eine spezifische Frontpartie im Renault-Design trägt. Er teilt sich seine Plattform auch mit der Mercedes X-Klasse. Sein Hauptvorteil liegt in seiner Multilink-Hinterradaufhängung mit Schraubenfedern (bei den Doppelkabinen-Versionen), die einen deutlich höheren Fahrkomfort als die traditionellen Blattfedern der Konkurrenz bietet, ohne seine Anhängelast (3,5 Tonnen) zu opfern. Ende 2020/Anfang 2021 aufgrund der Umweltsteuer und enttäuschender Ve

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Alaskan ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die einen Pick-up suchen, der echte Nutzfahrzeugfähigkeiten mit überdurchschnittlichem Fahrkomfort verbindet. Durch die Entscheidung, den Nissan Navara zu klonen, hat sich Renault eine äußerst solide technische Basis gesichert. Der 2.3 dCi Motor (aus Renault-Produktion) ist ein zuverlässiges Arbeitstier, besonders in der 160 PS-Version. Die 190 PS-Version ist im Alltag angenehmer, erfordert aber eine strenge Wartung ihrer beiden Turbos. Es ist ein empfehlenswerter Kauf, vorausgesetzt, man bevorzugt ein Exemplar mit lückenloser Wartungshistorie, das nicht im Gelände oder durch ständige Überladung misshandelt wurde.