Peugeot 307 I phase 2 (3A/C) (2005 – 2008)

Zuverlässigkeitsscore : 7.6/10

Der Peugeot 307 Phase 2 (Facelift) wurde im Sommer 2005 eingeführt und markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Zuverlässigkeit des Modells. Während die Phase 1 (2001-2005) unter massiven Elektronik- und Multiplexing-Problemen (COM2000) litt, brachte die Phase 2 eine neue CAN-Bus-Architektur (Full CAN), die das Fahrzeug deutlich ausgereifter und stabiler machte. Optisch ist er an der großen, markanten Kühleröffnung im Stil des Peugeot 407 zu erkennen. Er war als Schrägheck (3- und 5-Türer), Kombi (Break/SW) und Cabriolet (CC) erhältlich. In dieser Bewertung liegt der Fokus auf den Benzinmotoren, die im Gebrauchtwagenalter oft die sicherere und günstigere Wahl darstellen.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 307 Phase 2 ist ein ausgereiftes Fahrzeug, das die massiven Elektronikprobleme der ersten Baujahre (Phase 1) weitgehend hinter sich gelassen hat. Als Gebrauchtwagen ist er heute ein echter Geheimtipp für preisbewusste Käufer, sofern man die richtige Motorisierung wählt. Die absolute Empfehlung ist der 1.6 16V Benziner (TU5JP4) mit manuellem Schaltgetriebe: Er ist äußerst robust, günstig im Unterhalt und ausreichend kräftig. Vom 1.4 16V ist wegen der Zylinderkopfdichtung eher abzuraten. Das AL4-Automatikgetriebe sollte gemieden werden, es sei denn, es wurde nachweislich regelmäßig gespült und gewartet. Bei den Dieseln ist der 2.0 HDi dem extrem anfälligen 1.6 HDi (Turbolader-Problematik) vorzuziehen.