Peugeot 307 I phase 2 (3A/C) (2005 – 2008)

Zuverlässigkeitsscore : 6.2/10

Der Peugeot 307 Phase 2 (Baureihe 3A/C) wurde im Juni 2005 als Facelift-Modell eingeführt. Optisch fällt er durch die große, markante Kühleröffnung im 'Raubkatzen'-Design auf. Technisch brachte die Phase 2 eine wichtige Neuerung: den Wechsel auf eine vollständige CAN-Bus-Architektur (Full-CAN), was viele der berüchtigten Elektronikprobleme der Phase 1 (VAN/CAN) löste. Er war als Schrägheck (3- und 5-Türer), Kombi (Break/SW) und Cabriolet (CC) erhältlich. Der Fokus dieser Generation lag stark auf den HDi-Dieselmotoren, die mit dem serienmäßigen Rußpartikelfilter (FAP) bei den stärkeren Versionen eine Vorreiterrolle im Umweltschutz einnahmen. Dennoch erfordern gerade diese Dieselmotoren im Alter besondere Aufmerksamkeit. Gesamtnote: Ein geräumiges und komfortables Fahrzeug, dessen Zuverlässi

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 307 Phase 2 ist ein praktisches, komfortables und sicheres Auto, das die schlimmsten Elektronik-Kinderkrankheiten der Phase 1 hinter sich gelassen hat. Beim Kauf eines Diesels ist jedoch höchste Vorsicht geboten. Der 1.6 HDi 110 (109 PS) ist berüchtigt für Turbolader-Schäden aufgrund von Ölschlamm und undichten Injektoren; er sollte nur mit lückenlosem Scheckheft und idealerweise bereits getauschtem Turbo/Injektoren gekauft werden. Der 2.0 HDi 136 ist mechanisch robuster, leidet aber unter Verschleiß am Zweimassenschwungrad. Wer einen zuverlässigen 307 sucht und nicht zwingend extrem viele Kilometer fährt, ist mit dem 1.6 16V Benziner am besten bedient. Bei den Dieseln ist der schwächere 1.6 HDi 90 (ohne FAP/ZMS) der Geheimtipp für Sparfüchse.