Die Peugeot 307 Phase 2 (eingeführt im Juni 2005) markiert einen entscheidenden Wendepunkt für dieses Modell. Ästhetisch übernimmt sie die neue Markenidentität mit einem weit geöffneten Kühlergrill im „Pommes-Frites-Stil“ und gestreckten Scheinwerfern. Doch die wahre Revolution ist unsichtbar: die Aufgabe des multiplexen VAN/CAN-Bordnetzes zugunsten des Full CAN. Diese Entwicklung ermöglichte es, die meisten der katastrophalen Elektronikpannen zu beseitigen, die den Ruf der Phase 1 ruiniert hatten. Mechanisch weichen die alten 2.0 HDi Dieselmotoren (90 und 110 PS) endgültig den neuen 1.6 HDi, die in Partnerschaft mit Ford entwickelt wurden. Während das Fahrverhalten in der Kompaktklasse (Segment C) eine absolute Referenz bleibt, ist die mechanische Zuverlässigkeit je nach gewählter Motoris
Die Peugeot 307 Phase 2 ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Wenn Sie sich für einen Benzinmotor (allen voran der 1.6 16v) oder den bescheidenen 1.6 HDi 90 entscheiden, erhalten Sie einen sehr ausgewogenen, komfortablen, sicheren Kompaktwagen, der von den elektronischen Mängeln der Phase 1 befreit ist. Dagegen ist der 1.6 HDi 110 unbedingt zu meiden, es sei denn, Turbolader, Sieb, Injektordichtungen und Zweimassenschwungrad wurden kürzlich mit Rechnungsnachweis ersetzt. Angesichts des heutigen Alters des Fahrzeugs sollten Sie ein Benzinmodell mit Crit'Air 2 oder 3 bevorzugen, dessen mechanische Einfachheit eine kostengünstige Wartung garantiert.