Der Peugeot 307 der ersten Generation (Phase 1, 2001–2005) trat die Nachfolge des 306 an und gewann 2002 die Auszeichnung 'Auto des Jahres' in Europa. Er zeichnete sich durch seine innovative, fast van-artige 'High-Architecture' aus, die für ein hervorragendes Raumgefühl und große Fensterflächen sorgte. Positionierung & Zuverlässigkeit: Während das Fahrwerk und der Komfort klassenbestimmend waren, ist die Phase 1 (vor dem Facelift 2005) berüchtigt für massive Elektronikprobleme (Einführung der Multiplex-Architektur VAN/CAN) und Kinderkrankheiten bei den damals neuen Diesel-Technologien (FAP/Partikelfilter und Zweimassenschwungrad). Die Dieselmotoren (HDi) standen im Mittelpunkt der Verkäufe, erfordern heute jedoch eine äußerst genaue Historienprüfung. Gesamtnote: Unterdurchschnittlich für
Der Kauf eines Peugeot 307 der Phase 1 (2001–2005) ist heute mit erheblichen Risiken verbunden. Die frühe Multiplex-Elektronik (VAN-Bus) war extrem fehleranfällig. Wenn es unbedingt ein Diesel sein muss, ist der 2.0 HDi mit 90 PS (DW10TD) die einzig vernünftige Wahl, da er weder einen anfälligen Partikelfilter noch ein Zweimassenschwungrad besitzt. Von den Modellen 1.6 HDi 110 und 2.0 HDi 110 ist aufgrund der horrenden Reparaturkosten für Turbolader, FAP und ZMS dringend abzuraten, es sei denn, diese Komponenten wurden nachweislich kürzlich erneuert. Bei den Benzinern ist der 1.6 16V eine solide, unauffällige Alternative. Achten Sie bei der Besichtigung penibel auf jede noch so kleine elektronische Fehlfunktion.