Peugeot 307 Generation I (Phase 1) Der Peugeot 307 wurde 2001 als Nachfolger des 306 eingeführt und gewann 2002 die Auszeichnung 'Auto des Jahres' in Europa. Er zeichnete sich durch seine innovative, fast van-artige 'Semi-Hochdach'-Architektur aus, die für ein hervorragendes Raumgefühl und große Fensterflächen sorgte. Trotz seiner unbestreitbaren Qualitäten in Bezug auf Fahrwerk, Komfort und Sicherheit (4 Sterne im Euro NCAP) erlangte die Phase 1 (2001-2005) einen berüchtigten Ruf für massive Elektronikprobleme. Die Einführung des Multiplex-Bordnetzes (VAN/CAN-Bus) führte in den ersten Baujahren zu unzähligen Ausfällen. Ab Ende 2003 / Anfang 2004 verbesserte sich die Qualität spürbar, dennoch bleibt beim Kauf eines frühen 307 höchste Vorsicht geboten.
Gesamtfazit Der Peugeot 307 Phase 1 ist ein Auto der Extreme. Sein Konzept war seiner Zeit voraus, bot viel Platz und hohen Komfort. Jedoch wurde der Marktstart durch verheerende Elektronikprobleme (Multiplex-System) überschattet. Modelle der Baujahre 2001 bis Mitte 2003 sollten generell gemieden werden, es sei denn, die gesamte Historie (inkl. BSI-Tausch) ist lückenlos belegt. Ab 2004 wurde die Qualität besser. Kaufempfehlung: Suchen Sie nach einem späten Modell (Ende 2004/2005) mit dem simplen 1.6 16V Benziner oder dem unverwüstlichen 2.0 HDi 90 Diesel. Vermeiden Sie den 1.6 HDi 110 (Turbolader-Risiko) und den 2.0 HDi 110 (Zweimassenschwungrad/DPF-Kosten), es sei denn, diese teuren Komponenten wurden bereits nachweislich erneuert.