Die erste Generation des Peugeot 208 (Codename A9) markierte einen großen Bruch mit dem 207. Kompakter, leichter (bis zu 110 kg weniger) und aerodynamischer, führte er das berühmte „i-Cockpit“ (kleines Lenkrad, erhöhte Instrumente, zentraler Touchscreen) ein. Nach dem Facelift im Jahr 2015 (LED-Scheinwerfer, verbreiterter Kühlergrill, Umstellung auf Euro 6-Normen) etablierte er sich als einer der meistverkauften Kleinwagen in Europa. Während sein Fahrverhalten eine absolute Referenz ist, ist seine Gesamtzuverlässigkeit je nach Motorisierung stark unterschiedlich. Die Dieselmotoren (HDi / e-HDi) der ersten Jahre sind ausgezeichnete Zugpferde, aber der Übergang zum BlueHDi führte zu kostspieligen Schwachstellen im Zusammenhang mit dem Abgasreinigungssystem.
Der Peugeot 208 I ist ein Kleinwagen mit vielen dynamischen Qualitäten, aber seine Zuverlässigkeitsbilanz wird durch die technischen Entscheidungen von PSA stark beeinträchtigt. Wenn Sie einen Diesel suchen: Bevorzugen Sie unbedingt die Versionen 1.4 HDi oder 1.6 e-HDi (vor 2015). Diese sind robust, sparsam und frei vom launischen AdBlue-System. Die 1.6 BlueHDi-Versionen sind mit äußerster Vorsicht zu betrachten: Kaufen Sie nur, wenn der AdBlue-Tank bereits durch die neueste Herstellerreferenz ersetzt wurde, mit Rechnungen als Nachweis. Bei den Benzinern meiden Sie die 1.2 PureTech, es sei denn, es wurde eine penible Wartung durchgeführt und ein neuer Zahnriemen verbaut. Zusammenfassend: Ein ausgezeichnetes Auto, wenn man die richtige Motorisierung (e-HDi) wählt und die Problemfälle (nicht korrigierte BlueHDi, PureTech) meidet.