Peugeot 207 I phase 2 (WA/WC) (2009 – 2012)

Zuverlässigkeitsscore : 6.2/10

Der Peugeot 207 Phase 2 (Modellpflege zur Mitte des Lebenszyklus) wurde im Sommer 2009 eingeführt. Er zeichnet sich durch eine neu gestaltete Frontschürze, LED-Rückleuchten und die Anpassung der Motorisierungen an die Euro 5-Norm aus. Während der 207 durch sein souveränes Fahrverhalten, seine für die damalige Zeit sorgfältige Verarbeitung und seine exzellente passive Sicherheit glänzt, leidet er unter einem hohen Gewicht, das die kleineren Motorisierungen beeinträchtigt. In puncto Zuverlässigkeit ist diese Generation leider berüchtigt für die massive Einführung der Benzinmotoren der „Prince“-Familie (VTi und THP, mit BMW mitentwickelt), deren Steuerkettenprobleme und Ölverbrauch den Ruf des Modells getrübt haben. Die Wahl einer Benzinversion erfordert daher äußerste Vorsicht.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Kauf eines Peugeot 207 Phase 2 mit Benzinmotor ist ein riskantes Unterfangen. Wenn Sie ein einfaches Stadtauto suchen und Leistung nicht Ihre Priorität ist, ist der alte 1.4i 75PS (TU3A) Motor die einzig wirklich sorgenfreie Wahl. Im Gegensatz dazu sind die Motoren 1.4 VTi, 1.6 VTi und 1.6 THP zu meiden, es sei denn, Sie verfügen über Rechnungen, die den kürzlichen Austausch der Steuerkette, die Behebung von Ölverbrauchsproblemen und eine sorgfältige Wartung belegen. Paradoxerweise erweisen sich für ein Auto dieser Epoche die Dieselversionen (insbesondere die 1.6 HDi 92/112PS ab 2010) als wesentlich robuster und empfehlenswerter, sofern Ihr Nutzungsprofil (lange Fahrten) dies zulässt.