Die Peugeot 207 Phase 2 (Facelift im Juni 2009) markiert die Reife des Flaggschiffmodells des Löwenherstellers. Optisch erhielt sie eine neu gestaltete Frontschürze (Nebelscheinwerfer an die Außenseiten verlegt) und LED-Rückleuchten. Technisch ist dieser Zeitraum (2009-2012) entscheidend, da er mit der Umstellung auf die Euro 5-Norm (Anfang 2010) einherging, was eine umfassende Überarbeitung der Motorisierungen, insbesondere bei den Dieseln, zur Folge hatte. Der 207 bleibt ein schwerer, vielseitiger Kleinwagen, der jedoch ein ausgezeichnetes Fahrverhalten und eine deutlich verbesserte Verarbeitung im Vergleich zum 206 aufweist. Während die 'Prince'-Benzinmotoren (VTi/THP) ihren Ruf getrübt haben, erfuhren die Dieselmotoren (HDi) eine rettende Entwicklung durch den Übergang von 16 auf 8 Ven
Die Peugeot 207 Phase 2 ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Wenn Sie ein Benzinmodell suchen, meiden Sie die VTi- und THP-Motoren und greifen Sie auf den bescheidenen, aber robusten 1.4i 75 PS zurück. Für einen Dieselkauf ist der 207 Phase 2 jedoch eine ausgezeichnete Wahl, unter einer strengen Bedingung: Entscheiden Sie sich für die Versionen 1.6 HDi 92 PS oder 112 PS (8 Ventile), die ab 2010 auf den Markt kamen. Diese Motoren haben die schwerwiegenden Mängel ihrer Vorgänger (90/110 PS 16v) behoben und bieten ein Leistungs-/Verbrauchs-/Zuverlässigkeitsverhältnis, das zu den besten ihrer Zeit gehört. Der 1.4 HDi bleibt eine solide Alternative für kleine Budgets, vorausgesetzt, man achtet auf seine Injektordichtungen.