Der Peugeot 207 Phase 2 (facelifted im Juli 2009) hatte die schwierige Aufgabe, den Erfolg der Phase 1 angesichts einer erneuerten Konkurrenz (facelifted Clio III, Polo V, Fiesta Mk7) aufrechtzuerhalten. Dieses Facelift (neue, sanftere Frontschürze, LED-Rückleuchten an der Limousine, neue Innenraumverkleidungen) ermöglichte es, einige Kinderkrankheiten zu beheben, insbesondere bei der wahrgenommenen Verarbeitungsqualität. Sie behält jedoch ihren Hauptmangel bei: ein hohes Gewicht für diese Kategorie (oft über 1200 kg), was die Einstiegsmotorisierungen und den Verbrauch beeinträchtigt. In puncto Zuverlässigkeit markiert diese Phase 2 einen Übergang: Sie erbt die Probleme der mit BMW entwickelten Benzinmotoren (VTi/THP), profitiert aber ab 2010 von der Umstellung auf Euro 5-Normen, die die 1
Der Peugeot 207 Phase 2 ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Auf der Straße bietet er die Leistungen eines Langstreckenfahrzeugs mit einem souveränen Fahrwerk und gutem Komfort. Unter der Haube ist es ein Minenfeld, wenn man nicht die richtige Motorisierung wählt. Die VTi- und THP-Benzinmotoren sollten unbedingt gemieden werden, da Kettenprobleme und Ölverbrauch ein Budget ruinieren können. Die älteren 1.6 HDi 16v (90/110) sind ebenfalls zu meiden, da der Turbo chronisch anfällig ist. Die intelligente Wahl: Bei Benzinern greifen Sie auf den bescheidenen, aber unverwüstlichen 1.4i 73 PS (TU3) für den Stadtgebrauch zurück. Bei Dieseln sollten Sie unbedingt die ab 2010 eingeführten Euro 5-Versionen bevorzugen: die 1.6 HDi 92 PS und 112 PS (8 Ventile). Sie verwandeln den 207 in ein hervorragendes, zuverlässiges und sparsames Langstreckenfahrzeug.