Peugeot 207 I (WA/WC) (2006 – 2009)

Zuverlässigkeitsscore : 6.2/10

Der Peugeot 207 trat 2006 das schwere Erbe des Bestsellers 206 an. Er positionierte sich als deutlich erwachseneres, sichereres (5 Sterne Euro NCAP) und schwereres Fahrzeug im B-Segment. Die Verarbeitungsqualität im Innenraum machte einen großen Sprung nach vorn. Technisch markiert die Bauzeit 2006–2009 einen kritischen Wendepunkt: Den Übergang von den bewährten, aber in die Jahre gekommenen PSA-Eigenentwicklungen (TU-Motoren) zu den gemeinsam mit BMW entwickelten 'Prince'-Motoren (VTi/THP). Während das Fahrwerk und der Rostschutz überzeugen, wird die Zuverlässigkeitsbilanz dieses Modells stark von der gewählten Benzinmotorisierung diktiert. Gesamtnote: Befriedigend, stark abhängig vom Motorcode.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 207 der ersten Baujahre ist ein zweischneidiges Schwert. Suchen Sie einen günstigen, sicheren Kleinwagen für die Stadt? Dann greifen Sie zwingend zu den alten TU-Motoren (1.4 8V mit 73 PS oder 1.6 16V mit 109 PS). Diese sind zwar keine Kostverächter beim Verbrauch, aber mechanisch grundsolide. Vermeiden Sie die VTi- und THP-Motoren (Prince) der Baujahre 2007-2009 um jeden Preis, es sei denn, der Vorbesitzer kann den kürzlichen Austausch der Steuerkette und der Hochdruckpumpe lückenlos belegen. Bei den Dieseln ist der 1.4 HDi die sicherere Wahl; der 1.6 HDi erfordert eine penible Wartungshistorie, um teure Turboschäden auszuschließen.