Peugeot 206 I phase 2 (2A/C) (2003 – 2009)

Zuverlässigkeitsscore : 8.5/10

Der Peugeot 206 der ersten Generation (Phase 2, ab Frühjahr 2003) ist eines der erfolgreichsten Modelle in der Geschichte von Peugeot. Das Facelift brachte subtile optische Änderungen (Klarglasscheinwerfer, Wabengrill, neue Rückleuchten) und vor allem eine tiefgreifende technische Überarbeitung: die Einführung der Voll-Multiplex-Elektronik (CAN/VAN-Bus). Während dies neue Ausstattungsmerkmale ermöglichte, brachte es anfangs auch elektronische Kinderkrankheiten mit sich. Der Fokus dieser Bewertung liegt auf den Benzinmotoren (TU- und EW-Serie), die mechanisch als äußerst robust gelten, auch wenn das Fahrzeug im Alter spezifische Schwachstellen (Hinterachse, COM2000) aufweist. Die Note spiegelt ein solides, günstiges und agiles Fahrzeug wider, das jedoch beim Kauf genau geprüft werden muss.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 206 Phase 2 ist als Benziner (insbesondere 1.4i 8V und 1.6i 16V) ein hervorragender, günstiger Gebrauchtwagen für Fahranfänger oder als Zweitwagen. Die Motoren sind mechanisch nahezu unzerstörbar, sofern der Zahnriemen gewechselt wird und man gelegentliches Öl-Schwitzen toleriert. ABER: Der Kauf steht und fällt mit dem Zustand der Hinterachse und der Elektronik (COM2000). Ein Exemplar mit bereits überholter Hinterachse und funktionierender Elektrik ist ein klarer Kauf. Von ungepflegten 1.6 HDi-Dieseln ist aufgrund der Turbo-Problematik dringend abzuraten.