Der Peugeot 206 (Generation I, Phase 1) ist eines der erfolgreichsten Modelle in der Geschichte des französischen Automobilbaus und der direkte Nachfolger des legendären 205. Mit seinem zeitlosen, dynamischen Design revolutionierte er das B-Segment (Kleinwagen) Ende der 1990er Jahre. Die hier behandelte Phase 1 (1998-2003) zeichnet sich durch eine anfänglich einfache und robuste Technik aus, erlebte jedoch Ende 2001 eine tiefgreifende technische Änderung: die Einführung des Multiplex-Bordnetzes (VAN/CAN-Bus). Diese Umstellung brachte moderne Funktionen, aber auch erhebliche elektronische Kinderkrankheiten mit sich. Mechanisch sind die Benzinmotoren der TU-Baureihe solide, leiden aber unter typischen Alterserscheinungen. Das größte und teuerste Problem der Baureihe ist die anfällige Hintera
Der Peugeot 206 der ersten Generation ist ein zweischneidiges Schwert. Sein Design und sein Fahrverhalten machen ihn auch heute noch zu einem attraktiven Anfängerauto. Die mechanische Basis (insbesondere die TU-Benziner und der 1.9 Saugdiesel) ist grundsolide. ABER: Die anfällige Hinterachse und die Elektronikprobleme der Multiplex-Modelle (ab Ende 2001) können schnell den Fahrzeugwert übersteigen. Kaufempfehlung: Suchen Sie nach einem gepflegten 1.4i (75 PS) aus den Baujahren 1999 bis Mitte 2001 (ohne Multiplex-Elektronik), bei dem die Hinterachse bereits gegen ein überholtes Teil mit Schmiernippeln getauscht wurde und der Zahnriemen/Zylinderkopfdichtung frisch gemacht sind. Modelle ab 2002 erfordern eine penible Prüfung der Elektronik.