Peugeot 106 I phase 2 (1A/C) (1996 – 2003)
Zuverlässigkeitsscore : 8.4/10
Die Peugeot 106 Phase 2, eingeführt 1996, ist eine bedeutende Weiterentwicklung des 1991 erschienenen Kleinwagens mit dem Löwen. Sie teilt sich nun ihre Plattform und Motorisierungen mit ihrem Cousin, dem Citroën Saxo. Runder, besser verarbeitet und etwas sicherer als Phase 1, behält sie bei, was ihren Erfolg ausmachte: ein Federgewicht (oft unter einer Tonne), eine beeindruckende Agilität und einfache, bewährte Mechanik. Während die Sportversionen (S16, Rallye) heute sehr begehrte 'Youngtimer' sind, bleiben die klassischen Versionen (1.1i, 1.4i) hervorragende, sparsame Fortbewegungsmittel. Vorsicht jedoch: Ihre alte Konstruktion macht sie anfällig für aktuelle passive Sicherheitsstandards (Crashtests).
✅ Stärken
- Lächerlich geringe Wartungs- und Versicherungskosten
- Hervorragende allgemeine mechanische Zuverlässigkeit (TU- und TUD-Motoren)
- Außergewöhnliches Fahrverhalten (Agilität, Präzision der Vorderachse)
- Mechanische Zugänglichkeit (ideal, um Mechanik zu lernen)
- Reichlich und sehr günstige Ersatzteile
- Starkes 'Youngtimer'-Potenzial für die Sport-/Rallye-/S16-Versionen
⚠️ Schwächen
- Veraltete passive Sicherheit (fragile Struktur bei einem Crash)
- Chronische Krankheit der Hinterachse (Lager der Längslenker)
- Empfindliche Zylinderkopfdichtung bei TU-Benzinmotoren
- Nahezu nicht vorhandene Geräuschdämmung auf der Autobahn
- Qualität der Innenraumkunststoffe und Sitzverschleiß
- Sehr spärliche Serienausstattung bei den niedrigen Ausstattungslinien
🎯 Fazit
Die Peugeot 106 Phase 2 ist der Archetyp des Kleinwagens der 90er Jahre: leicht, kommunikativ und mechanisch unzerstörbar, wenn man von seinen zwei chronischen Krankheiten absieht (Zylinderkopfdichtung bei TU-Motoren und Hinterachse). Mit Benzinmotor 1.1i oder 1.4i ist er eine hervorragende Wahl für Fahranfänger, Studenten oder als sparsamer Zweitwagen. Die S16- und Rallye-Versionen sind reine Sammlerstücke, die heute verschwundene Fahrgefühle bieten. Der Kauf ist sehr empfehlenswert, vorausgesetzt, die Hinterachse wird sorgfältig geprüft und man bedenkt, dass ihre Sicherheit im Falle eines Aufpralls nicht mehr den aktuellen Standards entspricht.
Häufige Probleme
Usure des roulements de bras de train arrière
Hoch
🔧 100 000 – 180 000 km
💶 400 – 800 €
Vérifier le carrossage des roues arrière et l'absence de jeu.
Fuites d'huile moteur (joint de culasse, carter, cache-culbuteurs)
Mittel
🔧 120 000 – 200 000 km
💶 150 – 900 €
Surveiller le niveau d'huile et la présence de taches sous le véhicule.
Problèmes électriques (lève-vitres, centralisation, feux)
Niedrig
🔧 80 000 – 150 000 km
💶 50 – 250 €
Tester toutes les fonctions électriques avant l'achat.
Corrosion de la ligne d'échappement
Mittel
🔧 80 000 – 150 000 km
💶 150 – 400 €
Inspecter visuellement la ligne d'échappement pour la rouille et les fissures.
Usure des silentblocs de suspension et de barre stabilisatrice
Mittel
🔧 90 000 – 160 000 km
💶 100 – 350 €
Écouter les bruits de claquement ou grincement sur routes dégradées.
Geschätzte Wartungskosten
| Ölwechsel |
80 – 150 € |
| Zahnriemen |
400 – 700 € |
| Kupplung |
600 – 1 000 € |
| Bremsen komplett |
250 – 500 € |
| Geschätztes Jahresbudget |
500 – 1 000 € |
Richtwerte (freie Werkstatt, europäischer Markt). Preise variieren je nach Region und Jahr.