Peugeot 106 I phase 2 (1A/C) (1996 – 2003)

Zuverlässigkeitsscore : 8.5/10

Der Peugeot 106 Phase 2 (1A/C) kam 1996 als umfassendes Facelift der ersten Generation auf den Markt. Er teilt sich die Plattform und einen Großteil der Technik mit dem Citroën Saxo. Als klassischer Kleinwagen des A/B-Segments besticht er durch sein geringes Gewicht, seine agile Fahrdynamik und seine äußerst simple, wartungsfreundliche Technik. Fokus auf den Diesel: Der 1.5D (TUD5-Motor) gilt als einer der robustesten und sparsamsten Saugdiesel seiner Zeit. Obwohl er weder durch Laufkultur noch durch Leistung glänzt, ist er ein legendärer Dauerläufer, der bei minimaler Pflege astronomische Laufleistungen erreichen kann. Die Phase 2 brachte zudem leichte Verbesserungen bei der passiven Sicherheit und der Verarbeitungsqualität, auch wenn das Modell nach heutigen Maßstäben in puncto Crashsich

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 106 Phase 2 ist ein hervorragender, ehrlicher Kleinwagen für Minimalisten. Wer sich für den 1.5D entscheidet, kauft eines der wirtschaftlichsten Autos der 90er Jahre. Der Motor ist ein unermüdlicher Dauerläufer, der bei minimaler Pflege die Karosserie überleben wird. Die größten Feinde des 106 sind heute die defekte Hinterachse und Rost an tragenden Teilen. Finden Sie ein gepflegtes Exemplar mit intakter Hinterachse und frischem Zahnriemen, ist der 106 1.5D ein unschlagbar günstiges Pendlerauto. Aufgrund des Alters und der fehlenden modernen Sicherheitsausstattung ist er jedoch nicht für Fahranfänger im dichten, schnellen Überlandverkehr zu empfehlen.