Peugeot 106 I (1A/C) (1991 – 1996)

Zuverlässigkeitsscore : 7.5/10

Der Peugeot 106 der ersten Generation (Phase 1, Typ 1A/C) wurde im September 1991 eingeführt. Er wurde als moderner Nachfolger des Peugeot 104 konzipiert und sollte die Lücke unterhalb des Bestsellers 205 schließen. Basierend auf einer verkürzten Plattform des Citroën AX, zeichnet sich der 106 durch sein geringes Gewicht (ab ca. 790 kg), sein agiles Fahrverhalten und seine kompakten Abmessungen (3,56 m Länge) aus. Positionierung: Ein klassischer Kleinwagen (A/B-Segment), der vor allem für den städtischen und vorstädtischen Gebrauch gedacht war, aber in den sportlichen Versionen (XSI, Rallye) auch als 'Hot Hatch' Kultstatus erlangte. Generation & Facelift: Diese Bewertung konzentriert sich auf die Phase 1 (1991–1996). Im April 1996 gab es ein umfassendes Facelift (Phase 2), bei dem das Desi

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 106 Phase 1 ist ein exzellenter Einstiegs-Youngtimer. Er verkörpert die französische Leichtbau-Philosophie der 90er Jahre: wenig Gewicht, viel Fahrspaß, simple Technik. Die Benzinmotoren (insbesondere der 1.1 und 1.4) sind bei regelmäßiger Wartung Dauerläufer. Die bekannte Schwachstelle der Zylinderkopfdichtung sollte beim Kauf einkalkuliert oder bereits behoben sein. Das größte finanzielle Risiko stellt die Hinterachse dar. Wer ein rostfreies Exemplar mit überholter Achse und dichtem Motor findet, bekommt einen charmanten, extrem günstigen und fahraktiven Begleiter. Die sportlichen XSI und Rallye-Versionen sind bereits teure und gesuchte Sammlerstücke.