Peugeot 106 I (1A/C) (1991 – 1996)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Der im September 1991 eingeführte Peugeot 106 Phase 1 (Codename 1A für den 3-Türer, 1C für den 1992 erschienenen 5-Türer) hatte die schwierige Aufgabe, den 104 abzulösen und gleichzeitig den legendären 205 zu unterstützen. Als leichter, agiler Kleinwagen mit dem für Peugeot typischen exzellenten Fahrverhalten prägte er die 90er Jahre. Diesel-Fokus: Der 106 erlebte zwei Diesel-Ären. Die erste (1992-1994) mit dem 1.4D (TUD3) mit Aluminiumblock, der als anfällig galt. Die zweite (1994-1996) mit dem 1.5D (TUD5) mit Gusseisenblock, der zu einer wahren Legende der Automobilzuverlässigkeit wurde, fähig, über 400.000 km mit einfacher Wartung zu übertreffen, während er weniger als 5L/100 km verbrauchte. Obwohl die passive Sicherheit veraltet ist, ist er ein sparsames 'Fortbewegungsmittel' par excel

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Peugeot 106 Phase 1 ist ein liebenswerter Kleinwagen, der den Übergang zwischen den 80er und 90er Jahren verkörpert. Wenn Sie einen Diesel suchen, ist die Wahl binär: Meiden Sie den 1.4D (TUD3) und greifen Sie zum 1.5D (TUD5). Der 1.5D ist ein wahres Arbeitstier, das astronomische Kilometerleistungen zu unschlagbaren Betriebskosten bewältigen kann. Er ist der perfekte 'Daily Driver' für kleine Budgets, vorausgesetzt, man akzeptiert einen rustikalen Komfort, eine schlechte Geräuschdämmung und eine Sicherheit der alten Generation. Vor dem Kauf ist eine Überprüfung der Hinterachse absolut obligatorisch, da deren Reparatur teurer sein kann als der Wert des Autos.