Der Peugeot 106 der ersten Generation (Phase 1, interner Code 1A/C) wurde 1991 als moderner Kleinwagen eingeführt, der sich unterhalb des Bestsellers 205 positionierte. Er teilt sich die Plattform und viele technische Komponenten mit dem Citroën AX. Der 106 zeichnet sich durch sein geringes Gewicht (oft unter 850 kg), sein agiles Fahrverhalten und seine extrem sparsamen Motoren aus. Fokus auf die Dieselmotoren: Bei den Selbstzündern gab es einen signifikanten Wechsel. Der anfängliche 1.4 Liter Diesel (TUD3) erwies sich als thermisch instabil und anfällig. Peugeot reagierte 1994 mit der Einführung des 1.5 Liter Diesels (TUD5), der zu einem der robustesten und sparsamsten Motoren seiner Zeit avancierte. 1996 wurde die Phase 1 durch ein umfassendes Facelift (Phase 2) abgelöst.
Der Peugeot 106 der Phase 1 ist ein klassischer Leichtbau-Kleinwagen der 90er Jahre. Wenn Sie einen Diesel suchen, ist die Regel simpel: Meiden Sie den 1.4 D (TUD3) um jeden Preis und suchen Sie gezielt nach dem 1.5 D (TUD5). Der 1.5 D ist ein absoluter Dauerläufer, der bei minimaler Pflege problemlos 300.000 km und mehr erreicht, bei einem Verbrauch von unter 5 Litern. Achten Sie beim Kauf jedoch zwingend auf die typische PSA-Krankheit der defekten Hinterachse und auf Rost. Ein gut erhaltener 1.5 D ist ein fantastisches Low-Budget-Pendlerauto, erfordert aber Zugeständnisse bei Sicherheit (kein ESP, oft keine Airbags) und Komfort (Lautstärke).