Der Peugeot 106 der ersten Generation (Phase 1, interner Code 1A für den Fünftürer und 1C für den Dreitürer) wurde im September 1991 als moderner Nachfolger des Peugeot 104 und als Ergänzung (später Ersatz) für die kleineren Versionen des 205 eingeführt. Er basiert auf der Plattform des Citroën AX und zeichnet sich durch sein extrem geringes Gewicht (ab ca. 790 kg), seine kompakten Abmessungen und sein hervorragendes, agiles Fahrwerk aus. Die Phase 1 ist an den eckigeren Scheinwerfern und dem kantigeren Design im Vergleich zum Facelift (Phase 2 ab 1996) zu erkennen. Heute ist der 106 Phase 1 ein aufstrebender Youngtimer, insbesondere in den sportlichen Versionen (XSi, Rallye). Die mechanische Basis (TU-Motoren) ist sehr solide, jedoch erfordert das Alter des Fahrzeugs besondere Aufmerksamk
Der Peugeot 106 der ersten Generation ist ein charmanter, puristischer Kleinwagen, der das Fahrgefühl der 90er Jahre perfekt einfängt. Mechanisch sind die TU-Motoren sehr langlebig, sofern man die obligatorische Zylinderkopfdichtung im Auge behält. Das größte K.O.-Kriterium beim Kauf ist heute der Zustand der Karosserie (Rost) und der Hinterachse. Als Alltagsauto ist er aufgrund der mangelnden passiven Sicherheit nur noch bedingt zu empfehlen, als günstiger Youngtimer oder Einstiegs-Klassiker (insbesondere als 1.1, 1.4 oder in den Sportversionen) jedoch eine hervorragende Wahl. Ein lückenloses Scheckheft ist selten; der aktuelle Pflegezustand ist entscheidend.