Opel Zafira C Tourer (2011 – 2019)

Zuverlässigkeitsscore : 6.5/10

Der Opel Zafira C Tourer (ab dem Facelift 2016 nur noch 'Zafira' genannt) ist die dritte Generation des Rüsselsheimer Kompaktvans. Er positioniert sich als geräumiges, komfortables Familienfahrzeug mit Premium-Anspruch, was sich in hochwertigen Materialien, optionalen AGR-Sitzen (Aktion Gesunder Rücken) und dem hochflexiblen 'Flex7'-Sitzsystem widerspiegelt. Das Facelift 2016 brachte eine deutlich aufgeräumtere Mittelkonsole, das moderne IntelliLink-Infotainmentsystem und optionale adaptive LED-Matrix-Scheinwerfer. Trotz seines relativ hohen Leergewichts überzeugt der Zafira C durch ein sicheres Fahrverhalten und exzellente Langstreckentauglichkeit. Bei den Benzinmotoren liegt der Fokus auf Downsizing-Turbos (1.4 und 1.6 Liter), die gut zum Charakter des Wagens passen, sofern man die bekan

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Zafira C Tourer ist ein hervorragender, unterschätzter Familien-Van, der besonders auf der Langstrecke glänzt. Wer einen Benziner sucht, greift am besten zum 1.6 SIDI Turbo (170 PS) ab dem Facelift 2016. Er bietet ausreichend Kraft für das schwere Auto und umgeht die Getriebeprobleme des kleineren 1.4 Turbo. Fällt die Wahl dennoch auf den weit verbreiteten 1.4 Turbo, ist eine penible Prüfung des M32-Schaltgetriebes vor dem Kauf absolute Pflicht (oder man wählt direkt die Wandlerautomatik). Von den frühen 2.0 CDTI Dieseln (A20DTH) ist ohne Nachweis eines Wechsels der Ölpumpendichtung dringend abzuraten. Insgesamt ein Preis-Leistungs-Tipp, wenn man die spezifischen Schwachstellen kennt und prüft.