Opel Zafira B (2005 – 2014)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Der Opel Zafira B (interne Bezeichnung Zafira B, auf der GM Delta-Plattform basierend) ist ein kompakter Van (MPV), der für sein innovatives Flex7-Sitzsystem bekannt ist, bei dem die dritte Sitzreihe vollständig im Fahrzeugboden versenkt werden kann. Er löste 2005 den sehr erfolgreichen Zafira A ab und brachte ein moderneres Design, verbesserte Sicherheit und neue Motoren (insbesondere die 1.9 CDTI-Diesel von Fiat/GM Powertrain). Ein Facelift (Modellpflege) fand Anfang 2008 statt (erkennbar an geänderten Scheinwerfern, Rückleuchten und Stoßfängern). Obwohl er als praktisches Familienauto glänzt, wird seine Zuverlässigkeit – insbesondere bei den Dieselmodellen – durch bekannte Schwachstellen wie das M32-Getriebe, Drallklappen und Elektronikprobleme (CIM-Modul) getrübt. Der Fokus dieser Bewe

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Zafira B ist ein Meister der Variabilität und als Familienauto extrem praktisch. Wer sich für einen Diesel entscheidet, muss jedoch äußerst vorsichtig sein: Das M32-Getriebe ist eine tickende Zeitbombe, und der 1.9 CDTI 16V (150 PS) leidet unter teuren Drallklappen- und Lichtmaschinen-Defekten. Kaufempfehlung für Diesel: Suchen Sie nach einem 1.9 CDTI 8V (120 PS) oder 1.7 CDTI, bei dem das M32-Getriebe bereits nachweislich überholt wurde (Rechnung zeigen lassen!). Alternativ ist die 6-Stufen-Automatik (AF40) beim 1.9 CDTI deutlich robuster als das Schaltgetriebe. Wer Kurzstrecken fährt, sollte die Diesel komplett meiden und zum 1.8 Liter Benziner (140 PS) greifen – er ist die zuverlässigste Wahl im gesamten Lineup, solange man den Zahnriemen und die Nockenwellenversteller im Auge behält. Den 2.2 Direct Benziner unbedingt meiden.