Die dritte Generation des Opel Vectra, bekannt unter dem Code C, wurde 2002 eingeführt und folgte auf den Vectra B. Sie teilte ihre Epsilon-Plattform mit anderen GM-Modellen wie dem Saab 9-3 und dem Chevrolet Malibu. Angeboten als 4-türige Limousine, 5-türige Limousine (GTS) und Kombi (Caravan), zielte sie auf das Segment der Familienautos ab und konkurrierte mit Modellen wie dem Volkswagen Passat, dem Ford Mondeo und dem Peugeot 406/407. Ein großes Facelift fand 2005 statt, das ästhetische Änderungen (Frontpartie, Leuchten) und technische Verbesserungen mit sich brachte, insbesondere die Einführung neuer Diesel- und Benzinmotoren. Der Vectra C war auch die Basis für das Modell Signum, eine luxuriösere und geräumigere Variante. Insgesamt bietet der Vectra C ein gutes Preis-Leistungs-Verhäl
Der Opel Vectra C ist ein geräumiges und komfortables Familienauto, das auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Seine Zuverlässigkeit ist jedoch uneinheitlich und hängt stark von der gewählten Motorisierung und der Wartungshistorie ab. Die Benzinversionen 1.8L (Z18XER) und 2.0 Turbo (Z20NET) sind gute Wahlmöglichkeiten. Bei den Dieseln ist der 1.9 CDTI (120 oder 150 PS) am empfehlenswertesten, vorausgesetzt, die bekannten Schwachstellen (Zweimassenschwungrad, Lichtmaschine, Drallklappen beim 150 PS) werden überprüft. Die älteren 2.0/2.2 DTI und der 3.0 V6 CDTI (insbesondere der Y30DT) sollten aufgrund kostspieliger Probleme mit großer Vorsicht betrachtet werden. Der 2.2 Direct (Z22YH) ist zu meiden. Eine sorgfältige Überprüfung der Elektronik und eine vollständige Wartungshistorie sind entscheidend. Wenn Sie ein gut gewartetes Exemplar mit einer zuverlässigen Motorisierung finden, kann der Vectra C ein ausgezeichnetes Geschäft für den Straßen- und Familiengebrauch sein.