Opel Mokka B B (2020 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Der Opel Mokka B (zweite Generation) markiert einen radikalen Wendepunkt für die Marke. Als erstes Modell führte er das neue Markengesicht 'Opel Vizor' und das volldigitale 'Pure Panel'-Cockpit ein. Technisch basiert er nicht mehr auf GM-Technologie, sondern auf der CMP-Plattform (Common Modular Platform) des Stellantis-Konzerns, die er sich unter anderem mit dem Peugeot 2008 und dem DS 3 Crossback teilt. Dies führte zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung (bis zu 120 kg) und einer steiferen Karosserie. Der Mokka B wird als reiner Verbrenner (Benzin, Diesel), als Mild-Hybrid (ab 2024) und als vollelektrische Version (Mokka-e / Mokka Electric) angeboten. Fokus dieser Analyse ist der 1.5 Diesel, der sich an Vielfahrer richtet, jedoch die typischen Stellantis-Schwachstellen im Bereich der Abg

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Mokka B ist ein optisch äußerst gelungenes Kompakt-SUV, das der Marke Opel ein neues, frisches Image verliehen hat. Bezüglich des 1.5 Diesels: Er ist eine hervorragende Wahl für echte Vielfahrer, da er extrem sparsam ist. Allerdings erfordert er eine penible Wartung. Käufer müssen sich des Risikos von AdBlue-Systemausfällen und der Nockenwellenketten-Problematik (bei frühen Modellen) bewusst sein. Ein Kauf ist nur empfehlenswert, wenn das Fahrzeug lückenlos scheckheftgepflegt ist und idealerweise eine Gebrauchtwagengarantie vorliegt. Wer hauptsächlich in der Stadt fährt, sollte den Diesel strikt meiden (DPF-Verstopfung) und stattdessen zum neuen 1.2 MHEV (mit Steuerkette) oder zum sehr empfehlenswerten Mokka Electric greifen. Die älteren 1.2 Benziner (ohne Mild-Hybrid) sind wegen des im Ölbad laufenden Zahnriemens mit Vorsicht zu genießen.