Der Opel Mokka B markiert einen radikalen Bruch mit seinem Vorgänger. Als erstes Modell mit dem neuen Markengesicht „Opel Vizor“ und dem digitalen „Pure Panel“-Cockpit basiert er auf der CMP/e-CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns (ehemals PSA). Er positioniert sich als stylisches, urbanes Kompakt-SUV (B-SUV). Durch die Plattformteilung mit dem Peugeot 2008 profitiert er von modernen Antrieben, erbt jedoch auch die bekannten Schwächen der PSA-Motorenpalette. Die Verarbeitungsqualität ist solide, das Platzangebot im Fond und Kofferraum fällt jedoch zugunsten des Designs eher knapp aus. Gesamtnote: Befriedigend bis Gut (stark motorabhängig).
Der Opel Mokka B ist ein optisch äußerst gelungenes Kompakt-SUV, das besonders im urbanen Umfeld glänzt. Die Kaufempfehlung hängt jedoch extrem von der gewählten Motorisierung ab. Von den reinen 1.2 Benzinern (100/130 PS) ohne Mild-Hybrid-System ist aufgrund der bekannten Zahnriemen-Problematik (Ölbad) abzuraten, es sei denn, das Fahrzeug hat eine lückenlose Opel-Historie und der Riemen wurde bereits gewechselt. Die beste Wahl ist der Mokka Electric oder der neue 1.2 Hybrid 48V (mit Steuerkette), die beide eine deutlich höhere Zuverlässigkeit bieten. Bei Gebrauchtwagen ist hartes Verhandeln angesagt, insbesondere bei den reinen Verbrennern.