Opel Mokka (2020 – présent)

Zuverlässigkeitsscore : 6.0/10

Der Opel Mokka der zweiten Generation (Mokka B) markiert einen radikalen Bruch mit seinem Vorgänger. Die Ära General Motors ist vorbei, dieses Modell basiert auf der CMP/e-CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns (die er sich mit dem Peugeot 2008 und dem DS 3 Crossback teilt). Er führt die neue Designsprache der Marke, den „Opel Vizor“, ein und zeichnet sich durch kompaktere Abmessungen (-12,5 cm im Vergleich zum Mokka X), ein geringeres Gewicht und ein Multi-Energie-Angebot (Benzin, Diesel, Elektro, später Mild-Hybrid) aus. Während sein mutiges Design und sein dynamisches Fahrverhalten überzeugen, fallen das Platzangebot im Fond und das Kofferraumvolumen eher bescheiden aus. In puncto Zuverlässigkeit fällt die Bilanz sehr gemischt aus: Die Elektroversionen sind insgesamt zuverlässig, während

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Mokka B ist ein urbanes SUV mit einem umwerfenden Design, das der Marke wieder eine starke Identität verliehen hat. Sein Kauf als Gebrauchtwagen erfordert jedoch äußerste Vorsicht. Wir raten dringend von den nicht-hybridisierten 1.2 Turbo Benzinversionen (100 und 130 PS) ab, es sei denn, der Zahnriemen wurde erst kürzlich gewechselt und die Wartungshistorie ist tadellos (Vertragswerkstatt). Der 1.5 Diesel ist Vielfahrern vorbehalten, wobei die Anfälligkeit des AdBlue-Systems zu beachten ist. Die wirklich gute Wahl sind die Elektroversionen (Mokka-e / Electric), die sehr zuverlässig sind und perfekt zur urbanen Ausrichtung des Fahrzeugs passen, oder die brandneue Version 1.2 Turbo Hybrid 136 PS (2024), die das Problem mit dem Steuertrieb durch den Wechsel zur Steuerkette endlich behebt.