Die sechste Generation des Opel Corsa (F) markiert einen historischen Wendepunkt für die Marke mit dem Blitz. Als erster Corsa, der unter der Ägide von PSA (heute Stellantis) entwickelt wurde, verzichtet er auf die General Motors-Bodengruppe und übernimmt die modulare CMP/e-CMP-Plattform, die er sich mit dem Peugeot 208 II teilt. Diese Änderung verleiht ihm ein deutlich dynamischeres Fahrverhalten, eine signifikante Gewichtsreduzierung (bis zu 108 kg) und Zugang zu modernen Motorisierungen, darunter eine vollelektrische Version (Corsa-e). Im Jahr 2023 erhielt er ein umfassendes Facelift mit dem „Opel Vizor“-Kühlergrill und neuen Mikro-Hybrid-Motoren (MHEV). Obwohl attraktiv und gut verarbeitet, wird seine Gesamtzuverlässigkeit stark durch die 3-Zylinder-Benzinmotoren aus PSA-Produktion (EB
Der Opel Corsa F ist auf dem Papier ein ausgezeichneter Kleinwagen: hübsch, angenehm zu fahren und gut ausgestattet. Der Kauf einer gebrauchten Benzinversion (1.2 75, 100 oder 130 PS), die zwischen 2019 und Ende 2022 produziert wurde, gleicht jedoch einer Lotterie aufgrund des Skandals um den im Öl laufenden Zahnriemen (PureTech/EB2 Motor). Wenn Sie diese Modelle ins Auge fassen, sind ein tadelloses Wartungshandbuch (Herstellerwerkstatt, jährliche Ölwechsel) und ein kürzlich gewechselter Zahnriemen Conditio sine qua non. Der Expertenrat: Vermeiden Sie Benzinversionen vor 2023, wenn die Historie unklar ist. Bevorzugen Sie die neuen Versionen 1.2 Hybrid 100/136 PS (MHEV), die mit dem Facelift eingeführt wurden und endlich eine zuverlässige Steuerkette verwenden. Die Elektroversion (Corsa-e) ist ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl als Gebrauchtwagen für den Stadtverkehr, da ihre Preise stark gesunken sind.