Der Opel Corsa D (vierte Generation) wurde 2006 eingeführt und basiert auf der SCCS-Plattform, die in Zusammenarbeit mit Fiat (Grande Punto) entwickelt wurde. Er markierte einen deutlichen Sprung in Sachen Größe, Sicherheit und Verarbeitungsqualität gegenüber seinem Vorgänger (Corsa C). Das Fahrzeug erhielt zwei Modellpflegen: ein technisches Update Anfang 2010 (überarbeitete Motoren zur Erfüllung der Euro-5-Norm, erkennbar am Präfix 'A' statt 'Z' bei den Motorcodes) und ein optisches Facelift Ende 2010 (Modelljahr 2011) mit einer neu gestalteten Frontpartie. Der Corsa D ist als solider und geräumiger Kleinwagen bekannt, leidet jedoch unter seinem relativ hohen Leergewicht, was die kleineren Benzinmotoren träge wirken lässt. Die Zuverlässigkeit ist insgesamt durchschnittlich, wobei bestimm
Der Opel Corsa D ist ein solider und sicherer Kleinwagen, der auf dem Gebrauchtwagenmarkt in großen Stückzahlen zu attraktiven Preisen verfügbar ist. Die beste Wahl ist der 1.4 Liter Saugbenziner (87-100 PS) mit manuellem 5-Gang-Getriebe. Er bietet ausreichend Leistung für das schwere Fahrzeug und vermeidet das problematische M32-Getriebe. Beim Kauf eines Benziners muss zwingend auf eine ruhige Steuerkette und einen trockenen Öldruckschalter geachtet werden. Von den 1.0-Liter-Motoren und dem Easytronic-Getriebe ist abzuraten. Die sportlichen Turbo-Versionen (GSi, OPC) machen Spaß, bergen aber aufgrund des M32-Getriebes und potenzieller Vorbesitzer-Misshandlungen ein hohes finanzielles Risiko.