Der Opel Corsa D (S07) ist die vierte Generation des beliebten Kleinwagens aus Rüsselsheim. Er wurde in Zusammenarbeit mit Fiat entwickelt und teilt sich die SCCS-Plattform (Small Common Components and Systems) mit dem Fiat Grande Punto. Der Corsa D zeichnet sich durch ein deutlich gewachsenes Platzangebot, ein erwachsenes Fahrverhalten und eine solide Karosserie aus, leidet jedoch unter einem relativ hohen Leergewicht. Es gab zwei wichtige Modellpflegen (Facelifts): 2010 (technisches Update mit überarbeiteten Motoren, Fahrwerk und Lenkung) und 2011 (optisches Update mit der neuen 'Adleraugen'-Front). Obwohl der Fokus dieser Analyse auf den Dieselmotoren (CDTI) liegt, werden der Vollständigkeit halber alle Motorisierungen behandelt. Die Dieselmotoren stammen aus Kooperationen (1.3 CDTI von
Der Opel Corsa D ist ein solider und geräumiger Kleinwagen, der jedoch bei der Wahl der Motorisierung und des Getriebes Vorsicht erfordert. Fokus Diesel: Wer einen Diesel sucht, sollte genau sein Fahrprofil prüfen. Der 1.3 CDTI ist ein hervorragender Sparfuchs, verzeiht aber keine Wartungsschlamperei. Das Longlife-Ölwechselintervall ist der Tod der Steuerkette – wechseln Sie das Öl alle 10.000 bis 15.000 km. Für Pendler ist die 75-PS-Version die sicherste Wahl, da sie das robuste 5-Gang-Getriebe (F17) und kein teures Zweimassenschwungrad besitzt. Die stärkeren Diesel (1.3 CDTI mit 90/95 PS und 1.7 CDTI) sind an das berüchtigte M32-6-Gang-Getriebe gekoppelt. Kaufen Sie diese Versionen nur, wenn das Getriebe bereits nachweislich überholt wurde (Lager erneuert) oder wenn es sich um ein spätes Modell ab Ende 2012 handelt. Kurzstrecken sind für alle Corsa-Diesel aufgrund der DPF- und AGR-Problematik absolut tabu. Generell sind Modelle ab dem Facelift 2010/2011 (ausgereifteres Fahrwerk, bessere Lenkung) zu bevorzugen.