Der Opel Corsa C (interne Bezeichnung: Gamma-Plattform) löste im Herbst 2000 den sehr erfolgreichen, aber rostgefährdeten Corsa B ab. Opel machte mit dieser Generation einen gewaltigen Qualitätssprung: Die Karosserie wurde vollverzinkt, was das Rostproblem der Vorgänger nahezu eliminierte. Zudem bot der Corsa C ein deutlich erwachseneres Fahrverhalten, mehr Platz und eine verbesserte passive Sicherheit. Im Sommer 2003 erhielt das Modell ein Facelift (Modelljahr 2004), erkennbar an Klarglasscheinwerfern, geänderten Stoßfängern und der Einführung der sparsameren 'Twinport'-Benzinmotoren sowie der modernen CDTI-Common-Rail-Diesel. Heute ist der Corsa C ein klassisches, günstiges Anfänger- oder Winterauto. Die Ersatzteilversorgung ist exzellent und die Technik weitgehend schrauberfreundlich.
Der Opel Corsa C ist als Gebrauchtwagen im Niedrigpreissegment eine absolute Empfehlung, sofern man die typischen Schwachstellen kennt. Die vollverzinkte Karosserie macht ihn zu einem langlebigen Begleiter. Der beste Kompromiss aus Leistung, Zuverlässigkeit und Unterhalt ist der 1.2 16V oder der 1.4 16V als Handschalter. Vom 1.0 3-Zylinder ist aufgrund der Laufunruhe und mangelnden Leistung abzuraten. Die automatisierte Schaltung 'Easytronic' sollte wegen teurer Reparaturen gemieden werden. Achten Sie beim Kauf zwingend auf einen trockenen Fußraum (BCM-Schutz) und eine spielfreie Schaltung.