Opel Astra L (2021 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Opel Astra L (sechste Generation) markiert einen radikalen Wendepunkt für das Rüsselsheimer Kompaktmodell. Basierend auf der EMP2 V3-Plattform des Stellantis-Konzerns (die er sich mit dem Peugeot 308 III und dem DS 4 teilt), verabschiedet er sich komplett von der GM-Technik seines Vorgängers (Astra K). Optisch besticht er durch das neue Markengesicht 'Opel Vizor' und das volldigitale 'Pure Panel' im Innenraum. Der Astra L positioniert sich als dynamischer, gut verarbeiteter Kompaktwagen mit einem starken Fokus auf Elektrifizierung. Die Motorenpalette reicht von klassischen Verbrennern (Fokus auf den 1.2-Liter-Dreizylinder) über Plug-in-Hybride bis hin zu einer rein elektrischen Version. Gesamtnote: Ein stilvoller und moderner Kompaktwagen, dessen Zuverlässigkeit bei den Benzinern stark

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Astra L ist ein optisch und ergonomisch äußerst gelungener Kompaktwagen. Wer einen Benziner sucht, steht jedoch vor einer wichtigen Entscheidung: Die Standard-Modelle mit 110 und 130 PS nutzen den Stellantis 1.2 PureTech-Motor mit Zahnriemen im Ölbad. Auch wenn dieser verbessert wurde, erfordert er penibelste Wartung und ist für Kurzstreckenfahrer riskant. Die klare Kaufempfehlung bei den Benzinern ist der neuere 1.2 Turbo MHEV (136 PS). Dieser verfügt über eine wartungsarme Steuerkette und ein modernes Doppelkupplungsgetriebe, was ihn deutlich zuverlässiger und zukunftssicherer macht. Wer einen gebrauchten 130 PS Benziner (ohne MHEV) kauft, sollte den Preis gut verhandeln und auf eine lückenlose Historie bestehen.