Opel Astra L (2021 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 6.5/10

Der Opel Astra L (sechste Generation) markiert einen radikalen Wendepunkt in der Geschichte des Modells. Nach der Übernahme von Opel durch PSA (jetzt Stellantis) basiert dieser Astra auf der EMP2 V3-Plattform, die er sich unter anderem mit dem Peugeot 308 III und dem DS 4 teilt. Er verabschiedet sich vollständig von der GM-Technik. Das Design führt das neue Markengesicht 'Opel Vizor' ein, während der Innenraum mit dem 'Pure Panel' (zwei große Bildschirme) stark digitalisiert wurde. Technologisch bietet der Astra L eine breite Palette an Antriebsarten: klassische Verbrenner (Benzin/Diesel), Mild-Hybrid (MHEV), Plug-in-Hybrid (PHEV) und erstmals eine rein elektrische Version (Astra Electric). Obwohl die Verarbeitungsqualität und das Fahrwerk gelobt werden, erbt das Modell auch die bekannten

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Astra L ist ein optisch und fahrdynamisch äußerst attraktives Kompaktauto, das stark von der Stellantis-Technik profitiert, aber auch deren Altlasten erbt. Wer sich für einen gebrauchten Astra L interessiert, sollte die reinen 1.2-Liter-Benziner (ohne Mild-Hybrid) aufgrund der Zahnriemen-Thematik mit Vorsicht genießen oder auf lückenlose Wartung achten. Die beste Wahl für Verbrenner-Käufer ist der ab 2024 erhältliche 1.2 Turbo Hybrid mit Steuerkette. Die PHEV- und EV-Modelle sind mechanisch solide, erfordern aber eine genaue Prüfung der Elektronik und Software-Historie. Ein solides Auto, das jedoch beim Kauf Wachsamkeit erfordert.