Der Opel Astra K wurde 2015 eingeführt und markierte einen Wendepunkt für die Marke. Er wurde zum 'Auto des Jahres 2016' gewählt. Im Vergleich zum schweren Vorgänger (Astra J) speckte der Astra K um bis zu 200 kg ab, was Fahrdynamik und Verbrauch erheblich verbesserte. Er bot für die Kompaktklasse damals herausragende Technologien wie die IntelliLux LED-Matrix-Scheinwerfer und die ergonomischen AGR-Sitze. 2019 erhielt das Modell ein Facelift mit einer komplett neuen, von GM entwickelten Dreizylinder-Motorengeneration (sowohl Benzin als auch Diesel) und verbesserter Aerodynamik. Obwohl Opel 2017 von PSA (heute Stellantis) übernommen wurde, basiert der Astra K vollständig auf GM-Technik (D2XX-Plattform).
Der Opel Astra K ist ein hervorragend fahrendes, leichtes und komfortables Kompaktauto, das gebraucht oft ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Bei den Benzinern ist jedoch Vorsicht geboten: Der sehr beliebte 1.4 Turbo (125/150 PS) der Vor-Facelift-Modelle leidet unter dem LSPI-Problem. Kaufen Sie diesen Motor nur mit lückenlosem Scheckheft (Dexos 1 Gen 2 Öl!). Die sicherere Wahl bei den Benzinern sind der kleine 1.0 Turbo, der seltene 1.6 Turbo (200 PS) oder die Facelift-Modelle ab 2019 (1.2 Turbo), die trotz Dreizylinder-Architektur robuste GM-Technik nutzen. Vom 1.6 CDTI Diesel raten wir bei Laufleistungen über 100.000 km ohne bereits gewechselte Steuerkette ab.