Opel Astra K (2015 – 2021)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Der Opel Astra K (2015–2021) markierte einen gewaltigen Sprung für die Marke und wurde 2016 zum 'Auto des Jahres' in Europa gewählt. Im Vergleich zum schweren Vorgänger (Astra J) speckte der Astra K um bis zu 200 kg ab, was ihm zu einer deutlich besseren Fahrdynamik und geringerem Verbrauch verhalf. Er führte Oberklasse-Technologien in die Kompaktklasse ein, wie etwa die hervorragenden IntelliLux LED-Matrix-Scheinwerfer und die ergonomischen AGR-Sitze. Fokus Diesel: Die Dieselmotoren (zunächst der 1.6 CDTI, ab dem Facelift 2019 der 1.5 Diesel) sind extrem sparsam und durchzugsstark. Allerdings erfordert insbesondere der 1.6 CDTI vor dem Kauf eine genaue Prüfung, da er für eine teure Schwachstelle bekannt ist. Hinweis zum Facelift (2019): Obwohl Opel zu diesem Zeitpunkt bereits von PSA (heu

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Astra K ist ein fahrdynamisch hervorragendes und sehr komfortables Auto, das jedoch bei der Motorenwahl Vorsicht erfordert. Für Diesel-Käufer: Der 1.6 CDTI ist ein fantastischer Motor für die Autobahn, birgt aber ein hohes finanzielles Risiko durch die getriebeseitige Steuerkette. Kaufen Sie diesen Motor nur mit lückenlosem Scheckheft, frischem TÜV und idealerweise einer Gebrauchtwagengarantie, die Steuerkettenschäden abdeckt. Achten Sie penibel auf Rasselgeräusche beim Kaltstart. Der neuere 1.5 Diesel (ab 2019) ist als 3-Zylinder zwar etwas rauer, aber in Bezug auf die Steuerkette bisher deutlich unauffälliger und daher die sicherere Wahl für Vielfahrer. Wer einen Benziner sucht, sollte den 1.4 Turbo (wegen LSPI) meiden und stattdessen zum grundsoliden 1.0 Turbo, dem starken 1.6 Turbo oder den Facelift-Modellen (1.2 Turbo) greifen.