Der Opel Astra H markiert einen großen stilistischen und technologischen Bruch im Vergleich zur Vorgängergeneration (Astra G). Basierend auf der Delta-Plattform von General Motors bietet er ein präzises Fahrverhalten (insbesondere mit der optionalen adaptiven Dämpfung IDS+) und eine deutlich verbesserte Verarbeitungsqualität. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist er besonders als Dieselmotorisierung (CDTI) gefragt, die aus Allianzen mit Fiat (1.3, 1.9) und Isuzu (1.7) stammen. Obwohl das Auto insgesamt robust ist, leidet es unter bekannten chronischen Krankheiten (M32-Getriebe, CIM-Modul, Lichtmaschinen bei Dieseln), die eine lückenlose Wartungshistorie erfordern. Gesamtnote der Generation: 6.5/10.
Der Opel Astra H ist ein Kompaktwagen mit vielen Fahreigenschaften, aber seine Zuverlässigkeitsbilanz wird durch große Konstruktionsfehler aus der GM/Fiat-Ära getrübt. Bei Dieselmotoren ist die rationalste und zuverlässigste Wahl der 1.9 CDTI 120 PS (8 Ventile) oder der 1.7 CDTI 100 PS, vorausgesetzt, die Lichtmaschine wurde gewechselt. Meiden Sie den 1.9 CDTI 150 PS, wenn der Ansaugkrümmer nicht ersetzt wurde, und seien Sie äußerst vorsichtig bei allen Versionen, die mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe (M32) ausgestattet sind. Ein Modell mit lückenloser Historie, einem gewarteten Getriebe und einem korrigierten CIM-Modul kann ein ausgezeichnetes Schnäppchen sein.