Der Nissan Navara der dritten Generation (D40), der in Nordamerika auch unter dem Namen Frontier verkauft wird, markierte bei seiner Markteinführung einen Wendepunkt im Pick-up-Segment. Er führte ein Niveau an Komfort, Ausstattung und Fahrleistungen ein, das bis dahin SUVs vorbehalten war, insbesondere dank seiner Vorderachse mit Einzelradaufhängung und seiner leistungsstarken Motoren. Nach einem Facelift im Jahr 2010 (Phase 2) mit einer Aktualisierung der Motoren und der Einführung eines V6-Diesels feierte er einen immensen kommerziellen Erfolg. Sein Ruf wurde jedoch durch massive Zuverlässigkeitsprobleme stark beeinträchtigt, am traurigsten berühmt ist die durchrostende Karosserie/der durchrostende Rahmen, die/der zu einem Bruch führen kann (der berühmte Rahmen, der zwischen Kabine und L
Der Nissan Navara D40 ist ein Pick-up voller Paradoxien. Am Steuer bietet er Fahrleistungen und einen Komfort, die die Klasse neu definiert haben. Seine Konstruktionsmängel machen ihn jedoch zu einem extrem riskanten Gebrauchtkauf. Das Problem des Rahmenbruchs durch Korrosion ist ein K.-o.-Kriterium, das vor jedem Kauf eine Inspektion auf einer Hebebühne zwingend erforderlich macht. Zudem leidet der 2.5 dCi Motor (der am weitesten verbreitete) unter teuren Steuerkettenproblemen. Wenn Sie unbedingt einen kaufen müssen, bevorzugen Sie ein Facelift-Modell (nach 2010), idealerweise als V6-Diesel (V9X), falls Ihr Wartungsbudget dies zulässt, oder einen 2.5 dCi, dessen Kette nachweislich durch ein verstärktes Kit ersetzt wurde (mit Rechnungen belegt). Im Zweifelsfall ist ein Toyota Hilux oder ein Isuzu D-Max aus derselben Zeit eine unendlich sicherere Wahl.