Der Nissan Micra der fünften Generation (K14) markierte eine deutliche Abkehr von seinen Vorgängern. Er wurde 2016 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und zielte primär auf den europäischen Markt ab, wo er auf der CMF-B-Plattform der Renault-Nissan-Allianz basierte (geteilt mit dem Renault Clio V). Mit seinem dynamischen Design, der hochwertigeren Innenausstattung und einer verbesserten Fahrdynamik positionierte sich der K14 als ernstzunehmender Konkurrent im hart umkämpften B-Segment. Er bot eine gute Ausstattung, insbesondere in höheren Ausstattungslinien, und legte Wert auf Konnektivität und Sicherheit. Ein Facelift im Jahr 2020 brachte leichte optische Retuschen und eine Überarbeitung der Motorenpalette mit sich, wobei der 0.9 IG-T durch den effizienteren 1.0 IG-T ersetzt wurde. Insg
Der Nissan Micra K14 ist eine gute Wahl für Käufer, die einen stilvollen und agilen Kleinwagen suchen, der sich von der Masse abhebt. Er bietet eine solide Basis und eine gute Ausstattung, insbesondere in den höheren Linien. Die Zuverlässigkeit ist im Allgemeinen gut, wobei die Saugmotoren (1.0 MPI) und die späteren 1.0 IG-T/DIG-T Motoren als besonders unproblematisch gelten. Der 0.9 IG-T ist der Schwachpunkt der Motorenpalette und sollte nur mit vollständiger Wartungshistorie und nach sorgfältiger Prüfung der Steuerkette in Betracht gezogen werden. Der 1.5 dCi ist für Vielfahrer eine sparsame Option, erfordert aber ebenfalls eine gewissenhafte Wartung. Für den Stadtverkehr und gelegentliche Überlandfahrten ist der 1.0 IG-T (100 PS) die ausgewogenste Wahl. Achten Sie auf durchgeführte Rückrufaktionen, insbesondere bezüglich der Bremskraftverstärker-Vakuumpumpe. Insgesamt ist der Micra K14 ein solider Kauf, wenn man die richtige Motorisierung wählt und auf die Wartung achtet.