Die dritte Generation des Nissan Micra, intern als K12 bekannt, markierte einen mutigen stilistischen Wendepunkt für die Marke. 2002 eingeführt, löste sie die K11 mit einem entschieden runderen und ausdrucksstärkeren Design ab, das aufgrund ihrer hervorstehenden Scheinwerfer und großzügigen Kurven oft als „Frosch“ oder „Marienkäfer“ bezeichnet wurde. Positioniert im Segment der vielseitigen Kleinwagen, zielte sie auf eine junge und urbane Kundschaft ab und bot eine für ihre Größe überraschende Raumausnutzung sowie eine beispielhafte Wendigkeit. Ein leichtes Facelift erfolgte 2005, das kleinere ästhetische Retuschen (Stoßfänger, Rückleuchten, Kühlergrill) und einige Verbesserungen im Innenraum, insbesondere bei den Materialien und der Ausstattung, mit sich brachte. Die K12 diente auch als B
Der Nissan Micra K12 ist ein ansprechendes und insgesamt zuverlässiges Stadtauto, besonders wenn man sich für die Benzinmotorisierungen entscheidet. Er ist eine ausgezeichnete Wahl für den Stadt- und Vorstadtverkehr und bietet eine bemerkenswerte Wendigkeit und Raumausnutzung für seine Größe. Für überwiegend städtischen Einsatz und kleine Budgets sind die 1.2L und 1.4L Benzinmotoren die klügste Wahl. Sie sind robust, wartungsfreundlich und bieten einen guten Kompromiss aus Leistung und Verbrauch. Der 1.6L ist ein ausgezeichneter Motor für diejenigen, die mehr Dynamik suchen oder längere Fahrten planen, insbesondere in der C+C-Version. Beim 1.5 dCi ist Vorsicht geboten. Versionen vor 2005/2006 sind SEHR STARK ZU VERHANDELN, oder sogar zu MEIDEN, wenn die Wartungshistorie nicht einwandfrei ist. Die 86 PS-Versionen nach dem Facelift sind zuverlässiger, erfordern aber immer noch eine sorgfältige Wartung. Wenn Sie viel unterwegs sind, kann ein gut gewarteter Diesel interessant sein, aber die Risiken bleiben höher als bei den Benzinern. Bevorzugen Sie in jedem Fall ein Modell mit einer lückenlosen Wartungshistorie und überprüfen Sie die bekannten Schwachstellen, insbesondere die Herstell