Nissan Juke II (F16) (2019 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Der Nissan Juke der zweiten Generation (F16) markiert einen deutlichen Reifeprozess gegenüber seinem polarisierenden Vorgänger. Basierend auf der CMF-B-Plattform der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz (die er sich mit dem Renault Captur II und dem Clio V teilt), bietet er deutlich mehr Platz im Innenraum, eine stark verbesserte Verarbeitungsqualität und modernere Technologien. Das Design bleibt markant, ist aber massentauglicher geworden. Im Gegensatz zur ersten Generation verzichtet Nissan beim F16 komplett auf Dieselmotoren und Allradantrieb. Die Motorenpalette ist übersichtlich und konzentriert sich auf einen 1.0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner (DIG-T) und, seit 2022, auf einen Vollhybriden (1.6 Hybrid), der die E-Tech-Technologie von Renault nutzt. Ein Facelift im Jahr 2024 brachte vor

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Nissan Juke II (F16) ist ein sehr empfehlenswerter Kompakt-SUV. Er hat die Kinderkrankheiten und die teils mangelhafte Verarbeitungsqualität der ersten Generation hinter sich gelassen. Der 1.0 DIG-T Benziner ist ein robuster, bewährter Motor ohne große Schwächen. Wer viel in der Stadt fährt, sollte den 1.6 Hybrid in Betracht ziehen, muss aber mit einem kleineren Kofferraum und einer komplexeren Technik leben. Das manuelle Getriebe ist die sicherste Wahl für maximale Zuverlässigkeit, während das DCT-Getriebe Komfort bietet, aber bei der Probefahrt auf Ruckeln geprüft werden sollte. Ein Modell ab Baujahr 2021 ist ideal, da hier frühe Software-Bugs und Rückrufe bereits ab Werk behoben wurden.