Der MINI One der ersten Generation (interner Code R50 für den Dreitürer, R52 für das Cabriolet) markierte die erfolgreiche Wiederbelebung der britischen Kultmarke unter der Regie von BMW. Als Einstiegsmodell unterhalb des Cooper positioniert, bietet der One das gleiche legendäre 'Go-Kart-Fahrgefühl' und das ikonische Retro-Design von Frank Stephenson, jedoch mit reduzierter Leistung. Während das Fahrwerk und die Lenkung begeistern, wird die Zuverlässigkeit der frühen Baujahre durch erhebliche Qualitätsmängel bei Zuliefererteilen (insbesondere Getriebe und Servolenkung) getrübt. Ein umfassendes Facelift im Juli 2004 (LCI) behob die gravierendsten Schwachstellen.
Der MINI One (R50) ist ein charmanter Kleinwagen, der mit seinem Design und Fahrspaß noch heute begeistert. Als Gebrauchtwagen erfordert er jedoch höchste Vorsicht. Modelle vor dem Facelift (Juli 2004) sind aufgrund des extrem anfälligen Midland-Getriebes und der problematischen Servopumpen ein finanzielles Risiko. Es ist als Experte dringend zu empfehlen, ausschließlich nach Facelift-Modellen (ab Ende 2004) mit dem Getrag-Getriebe zu suchen. Der One D ist dank seines Toyota-Motors ein echter Geheimtipp für Vielfahrer, die Zuverlässigkeit suchen.