MINI Mini II (R56) (2006 – 2013)

Zuverlässigkeitsscore : 4.2/10

Die zweite Generation des MINI (Codename R56) hatte die schwierige Aufgabe, dem R50 nachzufolgen, der die Marke unter der Ägide von BMW glänzend wiederbelebt hatte. Ästhetisch nah am Vorgänger, ist der R56 dennoch ein zu 100 % neues Auto. Er zeichnet sich durch die Einführung der Motorenfamilie „Prince“ aus, die gemeinsam von BMW und PSA Peugeot Citroën entwickelt wurde. Auch wenn das Fahrverhalten außergewöhnlich bleibt (der berühmte „Karting-Effekt“), die Verarbeitungsqualität gestiegen und der Charme unbestreitbar ist, war die Zuverlässigkeit der Benzinmotoren (insbesondere vor dem Facelift 2010) katastrophal. Probleme mit der Steuerkette, dem Ölverbrauch und der Hochdruckpumpe ruinierten den Ruf des Modells. Das Facelift (LCI) Ende 2010 brachte neue Motoren (N16/N18), die einen Teil de

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Kauf eines MINI R56 ist ein riskantes Unterfangen. Wenn Sie einen Benzinmotor suchen, vermeiden Sie unbedingt Modelle, die zwischen 2006 und Ende 2010 produziert wurden (N12-Motoren und insbesondere N14 beim Cooper S), es sei denn, der Motor wurde komplett überholt (Steuerkette, Hochdruckpumpe, Turbo) mit entsprechenden Rechnungen. Bevorzugen Sie unbedingt die überarbeiteten (LCI) Versionen ab 2011, die mit N16- (Cooper) oder N18-Motoren (Cooper S) ausgestattet sind. Selbst bei diesen zuverlässigeren Versionen ist eine strenge Wartung (jährliche Ölwechsel, monatliche Ölstandskontrolle) obligatorisch. Bei Dieselmotoren haben die PSA- und BMW-Aggregate jeweils ihre kostspieligen Mängel (Turbo/Injektoren beim einen, Kette beim anderen); nur für Vielfahrer mit perfekter Historie in Betracht ziehen.