MINI Mini II (R56) (2006 – 2013)

Zuverlässigkeitsscore : 4.8/10

Die zweite Generation des MINI (Codename R56 für die 3-türige Hatch-Version) hat die schwierige Aufgabe, die R50/R53 abzulösen, die die Marke wiederbelebt hat. Obwohl sie optisch ihrem Vorgänger sehr ähnlich ist, basiert sie auf einer völlig neuen Plattform und führt neue Motorenfamilien ein, die gemeinsam mit PSA (Benzinmotoren 'Prince' und Diesel 'DV6') und später mit BMW (Diesel 'N47') entwickelt wurden. Das Modell erhielt im August 2010 ein umfassendes Facelift (LCI - Life Cycle Impulse), das einen großen Übergang unter der Motorhaube markierte, insbesondere für die Dieselmotorisierungen, die die PSA-Blöcke zugunsten von 100% BMW-Blöcken aufgaben. Positionierung: Premium-Stadtauto, ausgerichtet auf Fahrspaß (das berühmte 'Go-Kart-Feeling'), Personalisierung und Stil, auf Kosten von Ger

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Kauf eines MINI R56 Diesel ist ein riskantes Unterfangen, das große Vorsicht erfordert. Wenn Sie sich für eine Version vor 2010 (PSA-Motor) entscheiden, stellen Sie sicher, dass die Injektordichtungen überwacht und die Ölwechsel alle 15.000 km durchgeführt wurden, um den Turbo zu retten. Wenn Sie eine Version nach 2010 oder einen Cooper SD (BMW N47-Motor) ins Auge fassen, schwebt das Risiko eines Steuerkettenrisses wie ein Damoklesschwert über Ihnen: Verlangen Sie eine Rechnung, die den kürzlichen Austausch belegt. Meiden Sie in jedem Fall verrußte Stadtmodelle und bevorzugen Sie Exemplare, die viel auf der Straße gefahren wurden und eine dicke Rechnungsmappe haben. Der Fahrspaß ist immens, aber er wird in der Werkstatt teuer bezahlt.