Der MINI der zweiten Generation (intern R56 genannt) wurde Ende 2006 eingeführt und behielt das ikonische Retro-Design seines Vorgängers bei, wurde jedoch technisch komplett neu entwickelt. Er bot eine verbesserte Ergonomie, ein neues Fahrwerk und eine völlig neue Motorenpalette. Während die Benzinmotoren aus einer Kooperation zwischen BMW und PSA (Prince-Motoren) stammten, erlebten die Dieselmotoren einen signifikanten Wechsel: Bis zum Facelift (LCI) im August 2010 wurden 1.6-Liter-Diesel von PSA (DV6/W16) verbaut. Ab dem LCI kamen BMW-eigene Dieselmotoren (N47) zum Einsatz, darunter auch der leistungsstarke 2.0-Liter im Cooper SD. Der R56 ist für sein agiles 'Go-Kart-Feeling' bekannt, leidet jedoch unter einer durchwachsenen Zuverlässigkeitsbilanz, die eine genaue Prüfung der Wartungshis
Der MINI R56 ist ein Auto für Enthusiasten. Wer Fahrspaß und Design über alles stellt, wird ihn lieben. Aus Sicht der Zuverlässigkeit ist er jedoch ein Minenfeld. Für Diesel-Käufer: Vermeiden Sie den frühen W16 (PSA) Diesel, es sei denn, der Turbo und die Injektoren wurden nachweislich erneuert und das Öl alle 10.000 km gewechselt. Der spätere N47 (ab Ende 2010) ist die bessere Wahl, erfordert aber ein wachsames Ohr für die Steuerkette. Für Benzin-Käufer: Der N14 (Cooper S bis 2010) sollte strikt gemieden werden. Suchen Sie nach LCI-Modellen (ab Ende 2010) mit N16 oder N18 Motoren und einer lückenlosen Wartungshistorie. Ein Budget für unvorhergesehene Reparaturen ist bei diesem Modell Pflicht.