Der MINI der ersten Generation unter BMW-Regie (intern R50 für One/Cooper, R53 für Cooper S) brachte den britischen Retro-Charme erfolgreich ins 21. Jahrhundert. Er zeichnet sich durch sein ikonisches Design und das berühmte „Go-Kart-Feeling“ aus. Fokus auf den Diesel (MINI One D): Eingeführt im Jahr 2003, ist der One D eine Besonderheit. Anstatt eines BMW- oder PSA-Motors entschied sich BMW für den extrem robusten 1.4-Liter-Turbodiesel von Toyota (Motorcode 1ND-TV, bekannt aus dem Yaris). Im Gegensatz zu den frühen Benzinern, die unter dem anfälligen Midland-5-Gang-Getriebe litten, wurde der One D von Beginn an mit einem standfesten 6-Gang-Getriebe ausgestattet. Ein Facelift im Jahr 2004 brachte Verbesserungen im Innenraum und 2005 eine Leistungssteigerung für den Diesel von 75 PS auf 88
Der MINI R50/R53 ist ein charakterstarkes Auto, das beim Kauf große Vorsicht erfordert. Während die frühen Benziner (One/Cooper) aufgrund des katastrophalen Midland-Getriebes oft ein finanzielles Grab sind, ist der MINI One D ein echter Geheimtipp. Dank des unverwüstlichen Toyota-Dieselmotors und des serienmäßigen 6-Gang-Getriebes umgeht er die größten mechanischen Schwachstellen der Baureihe. Wer einen zuverlässigen R50 sucht, sollte zum One D (bevorzugt die 88-PS-Version ab 2005) oder zu einem Benziner nach dem Facelift (ab 07/2004) greifen. Die Servopumpe bleibt jedoch bei allen Modellen ein Risiko, das einkalkuliert werden muss.