MINI Countryman II (F60) Der MINI Countryman der zweiten Generation (F60) markiert einen deutlichen Reifeprozess für das Modell. Basierend auf der BMW UKL2-Plattform (die er sich mit dem BMW X1 F48 und dem X2 F39 teilt), ist er deutlich gewachsen (+20 cm in der Länge) und hat sich von einem verspielten Crossover zu einem vollwertigen, familientauglichen Kompakt-SUV entwickelt. Die Verarbeitungsqualität im Innenraum hat im Vergleich zum Vorgänger (R60) einen massiven Sprung nach vorn gemacht, ebenso wie die Zuverlässigkeit. Die fehleranfälligen Prince-Motoren wurden durch die modulare B-Motorenfamilie von BMW (B38 3-Zylinder, B48 4-Zylinder) ersetzt, was die Zuverlässigkeit drastisch erhöht hat. Ein Facelift (LCI) erfolgte im Sommer 2020 mit leichten optischen Retuschen (Union-Jack-Rückleuc
Gesamtfazit Der MINI Countryman F60 ist ein hervorragendes Kompakt-SUV und lässt die Zuverlässigkeitsprobleme der Vorgängergeneration (R60) weit hinter sich. Die Übernahme der BMW-Technik (UKL2-Plattform, B-Motoren) macht ihn zu einem der zuverlässigsten Fahrzeuge in seinem Segment. Kaufempfehlung: Für die meisten Käufer ist der Cooper (136 PS) völlig ausreichend und bietet einen guten Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit und Fahrspaß. Wer das typische MINI-Gefühl sucht, sollte zum Cooper S (192/178 PS) greifen – der 2.0-Liter-Vierzylinder ist extrem robust und passt perfekt zum Charakter des Autos. Vorsicht: Beim Plug-in-Hybrid (Cooper SE) der Baujahre 2017-2019 sollte unbedingt die Batteriekapazität geprüft werden. Diesel lohnen sich nur für absolute Vielfahrer, hier muss zwingend auf die durchgeführten AGR-Rückrufe geachtet werden.