MINI Countryman II (F60) (2017 – 2024)

Zuverlässigkeitsscore : 8.5/10

Der MINI Countryman der zweiten Generation (F60) markiert einen deutlichen Reifeprozess für das Modell. Basierend auf der BMW UKL2-Plattform (die er sich mit dem BMW X1 F48 teilt), ist er deutlich gewachsen und bietet eine hervorragende Verarbeitungsqualität, die den Premium-Anspruch der Marke unterstreicht. Im Vergleich zum Vorgänger (R60) wurde die Zuverlässigkeit drastisch verbessert, insbesondere durch den Einsatz der modularen BMW B-Motorenfamilie. Das Facelift (LCI) im Jahr 2020 brachte optische Retuschen (Union-Jack-Rückleuchten, LED-Scheinwerfer serienmäßig), ein neues digitales Instrumentenkombi und Motorenüberarbeitungen zur Erfüllung der Euro 6d-Abgasnorm. Fokus Diesel: Die Dieselmotoren (B37 3-Zylinder und B47 4-Zylinder) gehören zu den ausgereiftesten auf dem Markt. Sie haben

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der MINI Countryman F60 ist ein enormer Qualitätssprung gegenüber der ersten Generation. Wer einen Diesel sucht, findet im Cooper D (150 PS) oder Cooper SD (190 PS) hervorragende, langlebige und sparsame Begleiter. Die B47-Motoren sind mechanisch extrem robust. Die einzige echte Schwachstelle ist das AGR-System – hier muss vor dem Kauf zwingend geprüft werden, ob alle BMW/MINI-Rückrufaktionen durchgeführt wurden. Ist dies der Fall und wurde das Fahrzeug regelmäßig gewartet (inklusive Getriebeölwechsel bei ca. 80.000 km), ist der Countryman Diesel eine absolute Kaufempfehlung für Vielfahrer.