MINI Cabrio II (R57) (2008 – 2015)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Das MINI Cabriolet der zweiten Generation (Codename R57) folgt auf den R52 und übernimmt die Plattform der R56 Limousine. Es zeichnet sich durch die Integration aktiver Überrollbügel (im Ruhezustand unsichtbar), ein in 15 Sekunden öffnendes Verdeck (mit Schiebedachfunktion) und das Auftauchen des Gadgets 'Always Open Timer' aus. Positionierung & Entwicklung: Ursprünglich mit den 'Prince'-Benzinmotoren (mit PSA mitentwickelt) eingeführt, erhielt der R57 im Sommer 2010 ein Facelift (LCI). Zu diesem Zeitpunkt wurden erstmals im Cabriolet Dieselmotoren (Cooper D, dann Cooper SD im Jahr 2011) eingeführt, die mit BMW-Motoren der N47-Familie ausgestattet sind. Gesamtnote des Experten: Obwohl sehr liebenswert, dynamisch und in seinen Dieselversionen sparsam im Verbrauch, leidet der R57 unter einer

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Kauf eines MINI Cabriolet R57 mit Dieselmotor (Cooper D oder SD) ist eine rein rationale Wahl für Vielfahrer, widerspricht aber ein wenig der hedonistischen Philosophie eines Cabriolets (raue Geräuschkulisse, Vibrationen). Das Urteil des Experten: Wenn Sie sich für einen Diesel entscheiden, ist Vorsicht geboten. Der BMW N47 Motor ist berüchtigt für seine Steuerkettenrisse. Kaufen Sie dieses Modell niemals ohne ein vollständiges Serviceheft und idealerweise eine Rechnung, die belegt, dass der Steuerkettensatz bereits durch die verstärkte Version ersetzt wurde. Wenn Sie weniger als 15.000 km/Jahr fahren, bevorzugen Sie eine Benzinversion (Cooper 122 PS oder Cooper S N18 nach 2010), die viel besser zum Geist des Modells passt.