Der Mercedes-Benz R172 begann seine Karriere 2011 unter dem legendären Namen SLK, bevor er 2016 ein Facelift erhielt und in SLC umbenannt wurde, um sich der neuen Nomenklatur der Marke anzupassen (Nähe zur Classe C). Dieser Roadster mit versenkbarem Hardtop (Vario-roof) repräsentiert das Ende einer Ära für Mercedes und verbindet den Komfort eines Coupés mit dem Vergnügen eines Cabriolets. Positioniert gegen den BMW Z4 und den Audi TT, zeichnet sich der SLC eher durch seine 'Grand Tourisme'-Ausrichtung als durch reine Sportlichkeit aus, obwohl die AMG-Versionen erstklassige Fahrleistungen bieten. Die allgemeine Zuverlässigkeit der Generation R172 ist sehr gut, vorausgesetzt, man vermeidet die ersten 4-Zylinder-Benzinmotoren (M271). Der Wechsel zum Namen SLC im Jahr 2016 fiel mit der Einführ
Der Mercedes SLC (und der SLK R172 im Allgemeinen) ist ein ausgezeichneter Grand-Tourisme-Roadster. Das Kaufurteil hängt vollständig vom Baujahr und der Motorisierung ab. Wir empfehlen dringend, ein Modell mit dem Emblem SLC (nach 2016) oder einen SLK von Ende 2015 mit dem 2.0L-Motor (M274) ins Auge zu fassen. Diese Versionen bieten eine bemerkenswerte Zuverlässigkeit, ein hervorragendes 9G-Tronic-Getriebe und ein hohes Maß an Fahrvergnügen. Die V6-Versionen (SLC 43 AMG oder SLK 350) sind eine sichere Bank für Liebhaber schöner Mechanik. Hingegen sollten Sie die zwischen 2011 und 2014 produzierten SLK 200 und 250 (Motor M271) meiden, es sei denn, der komplette Steuertrieb (Kette, Spanner, Versteller) wurde kürzlich nachweislich (mit Rechnung) erneuert. Der Diesel (250 d) ist nur für absolute Vielfahrer sinnvoll und birgt das Risiko von Verkokungen und teuren Steuerkettenproblemen.