Mercedes Classe S W222 (2013 – 2020)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Die Mercedes-Benz S-Klasse (W222) repräsentierte bei ihrer Markteinführung den Gipfel an Luxus und Technologie der Marke mit dem Stern. Als Nachfolgerin der W221 führte sie bedeutende Innovationen wie das vorausschauende Fahrwerk Magic Body Control, eine 100%ige LED-Beleuchtung (ohne eine einzige klassische Glühbirne) und eine Dual-Screen-Schnittstelle mit 12,3 Zoll ein. Entwicklung: Ein umfassendes Facelift (Phase 2) erfolgte Mitte 2017. Es brachte eine neue Lichtsignatur, verbesserte Fahrassistenzsysteme, aber vor allem eine Revolution unter der Motorhaube: Abkehr von den V6-Motoren zugunsten neuer Reihensechszylinder (M256 Benzin, OM656 Diesel) mit 48V-Mildhybridisierung und Ersatz des 4.7L V8 (M278) durch den 4.0L V8 (M176/M177). Gesamtnote: Sie ist eine absolute Referenz in Sachen Kom

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Mercedes S-Klasse W222 ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, erfordert jedoch einen gut gefüllten Geldbeutel für ihre Wartung. Unsere Empfehlung: Bevorzugen Sie unbedingt eine Phase 2 (Post-2017) Version. Die Reihensechszylinder-Motoren (S 450 / S 500) sind trotz einiger Launen des 48V-Systems hervorragend, und der neue 4.0L V8 (S 560) beseitigt die schwerwiegenden Zuverlässigkeitsprobleme seines Vorgängers. Zu vermeiden: Die S 500 und AMG S 63 der Phase 1 (2013-2017), die mit den V8-Motoren M278 und M157 ausgestattet sind, es sei denn, es liegt eine penible Wartungshistorie, eine perfekte endoskopische Untersuchung der Zylinder und eine solide Garantie vor. Die Austauschkosten für einen V8-Motor mit Riefen übersteigen oft den Restwert des Fahrzeugs.