Mercedes Classe S W222 (2013 – 2020)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Die Mercedes-Benz S-Klasse (W222) repräsentierte bei ihrer Markteinführung den Gipfel an Luxus und Technologie der Marke mit dem Stern. Als Nachfolgerin der W221 führte sie bedeutende Innovationen wie das vorausschauende Fahrwerk Magic Body Control, eine 100%ige LED-Beleuchtung (ohne eine einzige Glühbirne) und eine Dual-Screen-Schnittstelle mit 12,3 Zoll ein. Das Facelift (Phase 2) Mitte 2017 brachte eine komplette Überarbeitung der Motorenpalette mit sich und markierte die Rückkehr der Reihensechszylinder-Motoren (OM656 als Diesel, M256 als Benziner) als Ersatz für die V6-Motoren, was einen Quantensprung in Sachen Fahrkomfort und Zuverlässigkeit darstellte. Die W222 gilt weithin als eine der ausgereiftesten und zuverlässigsten S-Klassen der Moderne, auch wenn ihr technologischer Inhalt e

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Mercedes S-Klasse W222 ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das die Standards ihrer Klasse neu definiert hat. Wenn Sie eine Dieselmotorisierung suchen, ist die optimale Wahl zweifellos eine Facelift-Version (ab 2017), die mit dem Reihensechszylinder OM656 (S 350 d oder S 400 d) ausgestattet ist. Dieser Motor verbindet höchste Zuverlässigkeit mit außergewöhnlichem Fahrkomfort. Die V6-Dieselversionen (OM642) vor 2017 bleiben gute Langstreckenfahrzeuge, erfordern jedoch ein Vorsorgebudget für den berüchtigten Ölkühler. Meiden Sie den S 300 h (OM651), dessen mechanische Zuverlässigkeit und mangelnde Laufkultur nicht zum Markenwappen passen. Bei den Benzinern sollten Sie ebenfalls die Modelle ab 2017 (M256 oder M176) bevorzugen, um die Zylinderprobleme des V8 M278 zu vermeiden. Der Kauf muss zwingend mit einer lückenlosen Wartungshistorie im Mercedes-Benz-Netzwerk einhergehen.