Die 2018 eingeführte Generation W463A (aus historischen Gründen oft unter der Bezeichnung W463 vermarktet) markiert die größte Entwicklung der G-Klasse seit ihrer Einführung im Jahr 1979. Unter Beibehaltung ihres ikonischen, kubischen Designs, des Leiterrahmens und der drei Differenzialsperren erhält sie endlich eine Einzelradaufhängung vorn (Doppelquerlenker), eine Zahnstangenlenkung und einen deutlich verbreiterten und modernisierten Innenraum (Integration des Doppelbildschirms, später des MBUX-Systems). Das Fahrverhalten macht einen Quantensprung und wandelt sich von einem rustikalen Geländewagen zu einem leistungsstarken Luxus-SUV, auch wenn die Aerodynamik einer Schrankwand die Effizienz nach wie vor einschränkt. Im Jahr 2024 führt ein Facelift Mildhybrid-Motorisierungen (MHEV) und ei
Die Mercedes G-Klasse W463A ist ein automobiles Paradoxon: irrational, unerschwinglich in der Anschaffung wie im Unterhalt, aber mit einem unvergleichlichen Charisma ausgestattet. In puncto Zuverlässigkeit hat diese Generation die dynamischen Irrwege der Vergangenheit korrigiert und gleichzeitig Motorisierungen (insbesondere die V8 M176/M177 und den L6-Diesel OM656) beibehalten, die besonders robust sind, wenn sie ohne Rücksicht auf die Kosten gewartet werden. Der Kauf eines G 63 AMG oder eines G 500 ist eine höchst empfehlenswerte, leidenschaftliche Entscheidung für diejenigen, die über die entsprechenden Mittel verfügen, vorausgesetzt, die Historie, der Zustand der Windschutzscheibe und die Durchführung des Rückrufs für das Verteilergetriebe werden gewissenhaft geprüft. Der Diesel (G 400 d) bleibt die pragmatischste Wahl für Vielfahrer.