Mercedes Classe G W463 (1989 – 2018)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Die Mercedes-Benz G-Klasse (W463) ist eine wahre Automobilikone. Diese 1989 eingeführte Generation markiert den Übergang des G von einem reinen Militär-/Landwirtschafts-Nutzfahrzeug (W460/W461) zu einem Luxusfahrzeug, wobei der Leiterrahmen, die Starrachsen und die drei Differenzialsperren beibehalten wurden. Fast 30 Jahre lang produziert und mit zahlreichen Interieur- und Technologie-Updates versehen, erlebte sie eine große Vielfalt an Motorisierungen. Bei den Dieseln ist die Geschichte wechselhaft: Sie reicht vom unverwüstlichen Reihensechszylinder (OM606) über den weit verbreiteten V6 CDI (OM642) bis hin zum sehr problematischen V8 CDI (OM628). Es ist ein Fahrzeug mit unbestreitbarem Charme und außergewöhnlichen Offroad-Fähigkeiten, dessen Fahrverhalten auf der Straße jedoch rustikal bl

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Mercedes G-Klasse W463 ist ein leidenschaftlicher Kauf, der jeder wirtschaftlichen Logik trotzt. Wenn Sie einen Diesel suchen, ist die Wahl entscheidend. Meiden Sie unbedingt den G 400 CDI (OM628), einen wahren mechanischen Albtraum. Für Sammlerzwecke oder reines Gelände ist der G 300 TD (OM606) der Heilige Gral der Zuverlässigkeit, auch wenn er langsam in die Jahre kommt. Für eine modernere und vielseitigere Nutzung ist der G 350 CDI/BlueTEC (OM642) der beste Kompromiss, vorausgesetzt, Sie stellen sicher, dass das Problem mit dem Ölkühler behoben wurde, und akzeptieren hohe Wartungskosten. Vergessen Sie nie, dass eine G-Klasse rostet: Eine gründliche Inspektion der Karosserie und der Funktion der Differenzialsperren ist vor jedem Kauf obligatorisch.