Mercedes Classe E W213 (2016 – 2023)
Zuverlässigkeitsscore : 7.4/10
Die Mercedes-Benz E-Klasse (Generation W213 für die Limousine, S213 für den Kombi, C238/A238 für Coupé/Cabriolet) stellt einen bedeutenden Technologiesprung für die Marke mit dem Stern dar. 2016 eingeführt, führte sie das berühmte 'Widescreen Cockpit' (Doppelbildschirm) und fortschrittliche teilautonome Fahrassistenzsysteme ein. Das Facelift von 2020 brachte das MBUX Multimediasystem, neue kapazitive Lenkräder und eine nahezu flächendeckende Mildhybridisierung (48V) bei den Benzinmotoren. Obwohl sich dieses Datenblatt auf Benzinmotoren konzentriert (sehr beliebt bei jungen Gebrauchtwagen und auf internationalen Märkten), war die W213 auch ein Referenz-Diesel-Langstreckenfahrzeug. Insgesamt ist es ein äußerst komfortables und gut verarbeitetes Auto, dessen elektronische Komplexität (insbeso
✅ Stärken
- Imperialer Fahrkomfort, besonders mit der Airmatic Luftfederung
- Sehr hochwertige Innenraumverarbeitung und Geräuschdämmung
- Bordtechnologie (Widescreen, MBUX nach 2020) immer noch aktuell
- 6-Zylinder-Motoren (V6 M276 und R6 M256) mit außergewöhnlicher Laufkultur
- Beherrschter Verbrauch bei den 4-Zylinder Benzin- und Dieselversionen
⚠️ Schwächen
- Unzuverlässigkeit des 48V-Mildhybridsystems (EQ Boost) bei Modellen 2019-2021
- Kosten für den Austausch der Luftfederbeine (Airmatic)
- Knarren der Kunststoffteile der Mittelkonsole (Klavierlack) auf schlechten Straßen
- Reduziertes Kofferraumvolumen bei Plug-in-Hybrid-Versionen (PHEV) aufgrund der Batterie
- Preise für Ersatzteile und Stundensätze im Mercedes-Benz Netzwerk
🎯 Fazit
Die Mercedes E-Klasse W213 ist ein außergewöhnliches Reisefahrzeug, das ästhetisch und technologisch hervorragend gealtert ist. Bei den Benzinmotoren sollte die Wahl strategisch erfolgen. Die V6-Versionen (E400) sind langfristig die zuverlässigsten. Die neueren 4-Zylinder (M264/M254) und der R6 (M256) bieten dank der 48V-Hybridisierung einen fantastischen Fahrspaß, aber diese Technologie hatte kostspielige Ausfälle: Eine erweiterte Garantie wird für diese Modelle dringend empfohlen. Vermeiden Sie schlecht gewartete Modelle oder solche ohne lückenlose Historie, da selbst der kleinste Elektronik- oder Pneumatikfehler (Airmatic) Tausende von Euro kosten kann.
Häufige Probleme
Problèmes du système 48V (EQ Boost) / Défaillance de l'alterno-démarreur intégré (ISG)
Hoch
🔧 50 000 – 120 000 km (variable)
💶 2 500 – 5 000 €
Vérifier l'historique d'entretien et les rappels liés au système 48V.
Dysfonctionnements du système d'infodivertissement (MBUX) / Électronique
Mittel
🔧 Dès 30 000 km
💶 300 – 1 500 € (selon module)
Tester toutes les fonctions électroniques et l'écran tactile avant achat.
Fuites d'air de la suspension pneumatique (Airmatic) ou défaillance du compresseur
Hoch
🔧 80 000 – 150 000 km
💶 800 – 2 000 € par essieu/compresseur
Vérifier l'assiette du véhicule à l'arrêt et l'absence de bruits anormaux.
Usure prématurée des tendeurs de chaîne de distribution (moteurs M274/M264)
Hoch
🔧 100 000 – 180 000 km
💶 1 800 – 3 500 €
Écouter attentivement le moteur au démarrage à froid pour des bruits suspects.
Fuites d'huile moteur (joints de cache-culbuteurs, support de filtre à huile)
Mittel
🔧 80 000 – 150 000 km
💶 300 – 800 €
Inspecter le moteur et le dessous du véhicule pour toute trace d'huile.
Geschätzte Wartungskosten
| Ölwechsel |
120 – 200 € |
| Bremsen komplett |
350 – 650 € |
| Geschätztes Jahresbudget |
800 – 1 600 € |
Richtwerte (freie Werkstatt, europäischer Markt). Preise variieren je nach Region und Jahr.